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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in der Abteilung Didaktik der Physik

Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2017

Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissen­schaften und Mathematik an der Universität Kiel

 

In der Abteilung Didaktik der Physik am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissen­schaften und Mathematik an der Universität Kiel ist ab Januar 2018 (oder später) die Stelle einer

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters

(Doktorandin oder Doktorand; 65 % E 13 TV-L)

befristet auf zunächst 3 Jahre zu besetzen. Eine Verlängerung um ein weiteres Jahr ist möglich.

Der Aufgabenbereich der Stelle umfasst primär die Mitwirkung am vom BMBF geförderten Projekt „Identiϕ“, in dem ausgehend vom Mechanismus der Identitätsbedrohung junge Frauen in der Physik bzw. PhysikOlympiade gefördert werden. Um dies zu erreichen, werden Vor-Ort- und Online-Se­mi­nare angeboten, in denen teilnehmende Lernende physikalische Problemlöseaufgaben bearbeiten. Darin eingebettet sind kurze sozialpsychologische Treatments, die spezifisch darauf abzielen, die Identitätsbedrohung für junge Frauen in der Physik abzumindern und sie so u.a. in ihrer wahrge­nommenen Einbindung in die Physik Community oder ihrer Berufswahlorientierung für den MINTBereich zu stärken. Die Anfertigung einer Dissertation im Rahmen des Projektes ist aus­drück­lich erwünscht. 

Die Stelle kann mit einer Person besetzt werden, die entweder einen (a) physikdidaktischen oder einen (b) psychologischen Hintergrund mitbringt, da die Projektarbeit und Forschungsfragen im Projekt beide Schwerpunkte gleichermaßen zulassen. Einstellungsvoraussetzungen sind entspre­chend ein abgeschlossenes Hochschulstudium in (a) Physik (vorzugsweise gymnasiales Lehramt, Staatsexamen) oder (b) in Psychologie (Master oder Diplom). 

Vorausgesetzt werden darüber hinaus sehr gute Kenntnisse in empirischen (vorzugsweise quanti­ta­ti­ven) Forschungsmethoden. Erwartet werden zudem Vorerfahrungen zu projektrelevanten Themen (z.B. Gender- oder Motivationsforschung, Identität oder Identitätsbedrohung, oder Begabungs­för­derung), eine hohe Leistungsbereitschaft, die Bereitschaft zur internationalen Kooperation, die Fähig­keit zur Teamarbeit und zu eigenständigem Arbeiten sowie gute Englischkenntnisse und die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Schreiben. 

Wir bieten einen interessanten, gut ausgestatteten Arbeitsplatz an einem renommierten bildungs­wissenschaftlichen Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft. Für Promovierende ist die Teil­nah­me an IPN-internen Weiterbildungsangeboten (z. B. Winterschools, Methodenworkshops, Aus­landsaufenthalte) möglich und erwünscht. Promovierende erhalten im Rahmen des Mentoring­programms außerdem Unterstützung durch zwei Mentorinnen oder Mentoren, die Sie zusätzlich beraten. 

Das IPN ist bestrebt, die Qualifikationsmöglichkeiten von Frauen in der Forschung zu erhöhen. Frauen werden bei entsprechender Qualifikation im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten mit Vorrang berücksichtigt. Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrations­hin­ter­grund bei uns bewerben. 

Das IPN setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein. Daher werden diese bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. 

Bewerbungen in elektronischer Form als ein PDF-Dokument mit den üblichen Unterlagen - auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen - sind bis zum 31.10.2017 zu richten an

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Melanie Keller ().

Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik - Olshausenstr. 62 – 24118 Kiel