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Deutsches Schülerteam gewinnt die 13. Europäische ScienceOlympiade in Klagenfurt

5. Mai 2015

Beide deutschen Teams, die zur Europäischen ScienceOlympiaden (EUSO) nach Klagenfurt gefahren waren, gewannen Goldmedaillen. Team A belegte einen hervorragenden 4. Platz. Annabel Maisl, Pascal Reeck und Konstantin Schwark, die das Team B bildeten, belegten nach Abschluss des Wettbewerbs sogar den 1. Platz und können nun den begehrten EUSO-Pokal für ein Jahr mit in ihre Heimatschulen nehmen. Sie setzten sich gegen 50 Teams aus 25 Ländern der Europäischen Union durch.

Bei der Europäischen ScienceOlympiade messen sich einmal im Jahr Schülerteams aus den Ländern der europäischen Union beim Lösen von fächerverbindenden, experimentellen naturwissenschaftlichen Aufgaben. Gastgeber Österreich hatte vom 26. April bis zum 03. Mai 2015 zur 13. EUSO die 50 Teams aus 25 Ländern der Europäischen Union nach Klagenfurt eingeladen.

Jede Delegation bestand aus zwei Schülerteams mit jeweils einer Expertin bzw. einem Experten in Biologie, Chemie und Physik und den begleitenden Mentoren. Mit großer Begeisterung gingen die 50 Schülerteams an die experimentellen Aufgaben und zeigten ihr Können.

Die beiden fächerverbindenden Klausuren befassten sich mit gesellschaftlich aktuellen Themen wie der Planung eines Pumpspeicherkraftwerkes für regenerative Energie mit möglicherweise weitreichenden Eingriffen in die Natur oder der Aufdeckung eines Kunstfälscherskandals mit Spurensicherung und Indizienbeweisen z.B. anhand von Pflanzen-, Boden- und Farbproben. Die Klausuren waren dabei vielseitig und fachlich sehr gut vorbereitet: So mussten die Schülerinnen und Schüler z.B. die Extremitäten von Flusskrebsen erkennen und richtig zuordnen oder den Ionengehalt der Blasenzellen von Mesembryanthemum, auch bekannt als Eiskraut oder Mittagsblume, zur Artbestimmung (und Überführung des Kunstfälschers) chemisch analysieren.

Für Deutschland stellten sich diesen Aufgaben:
Team A: Kai Gipp, Wilhelm-Ostwald-Gymnasium (Leipzig),
Jan Kruse, Städtisches Gymnasium Augustinianum (Greven) und
Simon Lichtinger, Gymnasium Dingolfing.

Team B:    Annabel Maisl, Cusanus-Gymnasium (St. Wendel),
Pascal Reeck,    Wilhelm-Ostwald-Gymnasium (Leipzig) und
Konstantin Schwark, Carl-Zeiss-Gymnasium (Jena).

Begleitet wurden die Jugendlichen von PD Dr. Burkhard Schroeter und Dr. Stefan Petersen vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel, das für die nationale Vorauswahl und das Training der Olympioniken verantwortlich ist, sowie von Dave Hartig (TU Braunschweig), Clara Bultmann (Uni Freiburg) und Dr. Matthias Grießner (Hannover).

Der letzte Tag der Veranstaltung war der feierlichen Preisverleihung vorbehalten, bei der die Medaillen an die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer vergeben wurden. Die beiden deutschen Teams haben ein herausragendes Ergebnis erzielt und erhielten zwei Goldmedaillen – Team A für den 4. Platz und Team B als Gesamtsieger für den 1. Platz. Damit ist Deutschland erneut beste Nation in diesem europäischen Vergleich geworden.

Den österreichischen Organisatoren gebührt eine große Anerkennung für einen hervorragend organisierten Wettbewerb. Im nächsten Jahr gibt es ein Wiedersehen bei der 14. EUSO in Tartu, Estland!

 

Die beiden deutschen Schülerteams nach der Preisverleihung der 13. EUSO 2015 in Klagenfurt.
V.l.n.r.: Jan Kruse (Team A), Annabel Maisl (Team B), Kai Gipp (Team A), Konstantin Schwark (Team B), Simon Lichtinger (Team A), und Pascal Reeck (Team B).

 

Kontakt am IPN:
PD Dr. Burkhard Schroeter
Wettbewerbsleitung des Auswahlverfahrens
zur Europäischen ScienceOlympiade (EUSO)
IPN an der Universität Kiel
Olshausenstrasse 62
24118 Kiel
Telefon    +49 (0)431 880-3135
Fax     +49 (0)431 880-2717
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