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15 Jahre PISA - Bildungsforschung, Politik und Schule im Diskurs - Videos der Veranstaltung am 7. Dezember 2015 in Berlin

22. Dezember 2015

Am 7. Dezember 2015 fand in Berlin, in der Landesvertretung von Schleswig-Holstein, eine bundesweite Fachtagung zu PISA, dem Programme for International Student Assessment der OECD, statt.

Seit dem Jahr 2000 wird alle drei Jahre mit PISA untersucht, wie gut junge Menschen in den teilnehmenden Staaten auf Herausforderungen der Wissensgesellschaft vorbereitet sind. Die Studie befasst sich dabei in erster Linie mit den drei Kompetenzbereichen Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik. Im Rahmen von PISA werden auch Befunde hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen den genannten Kompetenzen und Merkmalen der sozialen und kulturellen Herkunft sowie des schulischen Lernumfeldes vorgestellt. Deutschland war bereits bei der ersten Erhebungswelle im Jahr 2000 dabei. Die Ergebnisse haben zu weitreichenden Veränderungen in Schule, Politik und Bildungsforschung geführt.

Die vom IPN, dem Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZiB) und der Fachzeitschrift Schulmanagement veranstaltete Fachtagung thematisierte die zentralen Befunde der PISA-Erhebungen 2000 bis 2012 und die durch PISA ausgelösten Veränderungen. In dem Programmpunkt "Standpunkte" kommen verschiedene Sichtweisen auf PISA zum Ausdruck.

Die einzelnen Beiträge können Sie als Video einsehen:

  • Grußwort zu der Tagung von Britta Ernst, der Ministerin für Schule und Berufliche Bildung des Landes Schleswig-Holstein
  • Prof. Dr. Jürgen Baumert, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung: Ein Blick zurück und nach vorn: Bildungspolitik vor der empirischen Wende und heute
  • Prof. Dr. Olaf Köller, IPN und ZiB: Wesentliche Befunde seit PISA 2000
  • Standpunkte zu PISA von:
    Marlis Tepe, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
    Michael Töpler, Vorsitzender des Bundeselternrats
    Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth, Humboldt-Universität zu Berlin