Sie sind hier: Startseite / Das IPN / Archiv / Doktorandin des IPN mit Nachwuchspreis der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik ausgezeichnet

Doktorandin des IPN mit Nachwuchspreis der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik ausgezeichnet

6. September 2016
Doktorandin des IPN mit Nachwuchspreis der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik ausgezeichnet

Dr. Janet Blankenburg bei der Preisverleihung auf der Tagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik. Copyright: PH Zürich

Dr. Janet Blankenburg hat heute den Nachwuchspreis der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik (GDCP) entgegengenommen. Sie wird damit für ihre Dissertation, die sie am IPN anfertigte, ausgezeichnet. Der Nachwuchspreis der GDCP würdigt besonders herausragende Dissertationen oder Habilitationsschriften auf dem Gebiet der Didaktik der Chemie oder der Didaktik der Physik. Er ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde Blankenburg auf der Jahrestagung der GDCP in Zürich verliehen.

Blankenburg nahm in ihrer Arbeit Begabtenförderung im Rahmen von Schülerwettbewerben in den Blick. Diese spielen eine wichtige Rolle in der naturwissenschaftlichen Bildung und für die individuelle Entwicklung von Schülerinnen und Schülern. Sie entwickelte und evaluierte einen naturwissenschaftlichen Projekttag zur Heranführung an Schülerwettbewerbe für Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse.

In ihrer Arbeit entwickelte sie auch ein so genanntes cross-classified Modell, mit dem empirisch die theoretisch vermutete Sinnhaftigkeit der Kombination naturwissenschaftlicher Tätigkeiten mit verschiedenen Kontexten bestätigt werden konnte. Das Hauptinteresse der untersuchten jungen Schülerinnen und Schüler bestand über verschiedene Kontexte hinweg vor allem an praktischen und forschenden Tätigkeiten. Mädchen zeigten zusätzlich besonderes Interesse an künstlerischen bzw. kreativen Aktivitäten und dem biologischen Kontext allgemein.

Blankenburg ist ihrem Thema der Begabtenförderung auch nach Abschluss der erfolgreichen Promotion am IPN treu geblieben. Derzeit ist sie als Leiterin des +MINT-Programms der Stiftung Louisenlund tätig. Mit dem +MINT-Curriculum fördert die Stiftung Louisenlund naturwissenschaftlich besonders begabte Schülerinnen und Schüler.

Weitere Informationen:
Fostering today what is needed tomorrow: Investigating students’ interest in science.
Science Education, 100, 364-391. 10.1002/sce.21204

http://www.plus-mint.de/programm/internate/louisenlund