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Großer Erfolg für deutsches Schülerteam bei der 27. Internationalen BiologieOlympiade in Hanoi, Vietnam: zweimal Gold und zweimal Silber

27. Juli 2016
Großer Erfolg für deutsches Schülerteam bei der 27. Internationalen BiologieOlympiade in Hanoi, Vietnam: zweimal Gold und zweimal Silber

Das deutsche Nationalteam (v.l.n.r.): Maximilian Fritz (Gold), Jan Kruse (Gold), Mareen Kraft (Silber), Lucia Winkler (Silber)

Die Jugendlichen erringen zwei Gold- und zwei Silbermedaillen
Deutschland in Nationenwertung weit vorn

253 Schülerinnen und Schüler aus 67 Ländern trafen sich vom 17. bis 23. Juli 2016 in Hanoi, Vietnam, um bei der Internationalen BiologieOlympiade (IBO) im fairen Wettstreit ihr Können zu zeigen.

Für Deutschland traten bei der 27. IBO an:
Lucia Winkler (Edith-Stein-Gymnasium, Erfurt, Thüringen),
Mareen Kraft (Theodor-Fontane-Gymnasium, Strausberg, Brandenburg),
Maximilian Fritz (Wilhelm-Ostwald-Schule, Leipzig, Sachsen) und
Jan Kruse (Gymnasium Augustinianum, Greven, Nordrhein-Westfalen).

Diese vier hatten sich aus mehr als 1400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Bundesländern über vier Runden einen Platz im Nationalteam erkämpft. Bei dem internationalen Wettbewerb in Hanoi gewannen nun Jan Kruse und Maximilian Fritz je eine Goldmedaille und Mareen Kraft und Lucia Winkler je eine Silbermedaille. Diese Ergebnisse machten die 27. Internationale BiologieOlympiade erneut zu einem großen Erfolg für das deutsche Team. Dies gilt insbesondere auch im internationalen Vergleich: Deutschland erreicht bei der 27. IBO im Medaillenspiegel der Nationenwertung zusammen mit Ungarn als bestes europäisches Land nach den asiatischen Ländern Singapur, China und Taiwan sowie den USA einen hervorragenden 5. Platz.

Nach einer Eröffnungszeremonie begann der anspruchsvolle Wettbewerb mit vier praktischen Klausuren in Botanik, Zoologie, Biochemie und Molekularbiologie. Die Klausuren forderten den Schülerinnen und Schülern Höchstleistungen ab: Experimentelle Arbeiten mussten im Labor unter Zeitdruck mit hoher Präzision bewältigt werden und führten viele Schülerinnen und Schüler an ihre Grenzen. Am Erholungstag stand dann eine erste Begegnung mit der vietnamesischen Kultur im Mittelpunkt, bevor in der großen Theorieklausur fast 100 Fragen zu allen wichtigen Gebieten der Biologie zu beantworten waren. Die Aufgaben standen den Schülerinnen und Schülern in ihrer jeweiligen Muttersprache wie auch in den beiden offiziellen IBO-Sprachen Englisch und Russisch zur Verfügung. Begleitet wurde das deutsche Team von PD Dr. Burkhard Schroeter (IPN, Kiel) als Delegationsleiter sowie von Dr. Dennis Kappei (Universität Singapur), Patricia Scholz (Universität Leipzig) sowie Christina Gebler und Arne Jahn (beide Universität Dresden).

Nachdem in diesem Jahr zum ersten Mal Schülerinnen und Schüler aus Ägypten, Bangladesch, Island, Norwegen und Syrien teilnahmen, werden bei der nächsten IBO, die 2017 in Großbritannien stattfindet, die neuen neuen Mitglieder der IBO-Familie Irak, Katar und Kolumbien dabei sein.
Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern vom Förderverein BiologieOlympiade e.V., der Firma Eppendorf, Hamburg und dem Biologielabor am IPN in Kiel, deren großartige Unterstützung maßgeblich zum Erfolg beiträgt.

Neben dem Wettbewerb fand bei der 27. IBO auch die Gründungssitzung des neuen internationalen IBO-Vereins, der nun seinen Sitz in Kiel haben wird, statt.

Weitere Informationen unter www.biologieolympiade.de und von der Geschäftsführung der IBO Deutschland ([Email protection active, please enable JavaScript.]).

Kontakt am IPN:
PD Dr. Burkhard Schroeter
Wettbewerbsleitung des Auswahlverfahrens
zur Internationalen BiologieOlympiade (IBO)
IPN an der Universität Kiel
Olshausenstrasse 62
24118 Kiel
Telefon: +49 (0)431 880-3135
Fax: +49 (0)431 880-2717
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