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Herzlichen Glückwunsch an die 12 besten Nachwuchsbiologinnen und -biologen aus acht Bundesländern!

19. Februar 2015

Am Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik trafen sich vom 8. bis 13. Februar die besten 48 aus mehr als 1400 Nachwuchsbiologen und -biologinnen, um Gleichgesinnte zu treffen und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Biologie zu messen. Die Woche begann nach einem ersten Kennenlernen mit Crashkursen und Seminaren, in denen der letzte Schliff an die theoretischen und praktischen Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelegt wurde. Danach standen anspruchsvolle praktische Klausuren in Botanik, Zoologie und Physiologie auf dem Programm, bevor in einer 4,5 stündigen theoretischen Klausur die wichtigsten Wissensgebiete der Biologie behandelt wurden. Während die Schülerinnen und Schüler nun Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten hatten, wurden die Klausuren vom Betreuerteam konzentriert ausgewertet, bis schließlich die Rangfolge feststand.

In einem großen Festakt bei der Fa. Eppendorf in Hamburg konnten dann die 12 Qualifizierten für die 4. und letzte Auswahlrunde der BiologieOlympiade 2015 bekanntgegeben werden. Die JazzCombo der Ricarda-Huch-Schule Kiel brachte musikalischen Schwung in die Veranstaltung und Prof. S. Gorb vom Zoologischen Institut der Universität Kiel zeigte in seinem Festvortrag zum Thema Bionik spannende neue Anwendungsperspektiven biologischer Forschung auf. Neben den Qualifikationsurkunden für die 4. Auswahlrunde und zahlreichen Sachpreisen waren insbesondere die Plätze der Forschungspraktika begehrt, die die verschiedensten biologischen Fachgebiete abdecken. Das Spektrum der Praktikumsplätze, die durch den Förderverein der BiologieOlympiade organisiert und auch mit Unterstützung des VBIO finanziert werden, reicht in diesem Jahr u.a. von Meeresbiologie am AWI auf Helgoland über Pflanzenphysiologie am MPI Potsdam Golm, Molekularbiologie an den Universitäten Göttingen und Kiel bis hin zu Biomathematik an der Universität in Sheffield, UK und der Sommerschule am Weizman Institut in Israel. Die vier erfolgreichsten jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Jahrgang 1998 oder jünger) qualifizierten sich außerdem für die Auswahlrunde der Europäischen Naturwissenschaftsolympiade, die Anfang März in Potsdam ausgetragen wird. Darüber hinaus konnten auch drei Startplätze für den German Brain Bee, einem jährlich stattfindenden neurowissenschaftlichen Wettbewerb, an den Biologie-Nachwuchs vergeben werden.

Im Mai werden dann aus den 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Endrunde der BiologieOlympiade am IPN in Kiel die vier Mitglieder des Nationalteams bestimmt, die im Juli bei der 26. Internationalen BiologieOlympiade in Aarhus, Dänemark für Deutschland um Gold, Silber und Bronze kämpfen werden.

Ein besonderer Dank für eine ereignisreiche und intensive Woche gilt dem Biologielabor am IPN und den Betreuern vom Förderverein, die mit großen Engagement und Enthusiasmus die BiologieOlympiade unterstützen.

Kontakt:
PD Dr. Burkhard Schroeter
Tel.nr.: 0431 / 880 3135
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