Sie sind hier: Startseite / Das IPN / Archiv / Schleswig-holsteinische Bildungsministerin würdigt Arbeit des IPN

Schleswig-holsteinische Bildungsministerin würdigt Arbeit des IPN

23. Februar 2018

Lehrkräftebildung: Schleswig-Holstein profitiert vom IPN.

„Schleswig-Holstein ist ein guter Standort, um ein Lehramtsstudium aufzunehmen und ein guter Standort, um später hier zu unterrichten.“ Mit diesen Worten warb Bildungsministerin Karin Prien gestern auf der Frühjahrstagung der Lehrerbildenden Projekte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) für den Lehrerberuf und die Lehrkräftebildung. Dank des Bund-Länder-Förderprogramms „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ könne das CAU-Projekt „Lehramt mit Perspektive“ bis 2019 mit 3,5 Millionen Euro unterstützt werden und die die Qualität der Lehrerbildung weiter verbessert werden.

„Lehramtsstudierende werden heute deutlich besser auf den Lehrerberuf vorbereitet als in der Vergangenheit.“ Das sei zum einen den Hochschulen zu verdanken, die sich in den Zentren für Lehrerbildung speziell um die Belange der Lehramtsstudierenden kümmerten. Aber auch die Studieninhalte hätten sich verändert. „Die Stärkung der Fachdidaktik, ein verstärkter Praxisbezug oder die Einbeziehung von Querschnittsthemen wie Inklusion, Heterogenität oder Medienbildung tragen dazu bei, dass der berüchtigte Praxis-Schock nach dem Studium ausbleibt“, sagte die Ministerin.

Sie hob hervor, dass die Lehrkräftebildung sowohl in Kiel als auch an der Flensburger Europa Universität seit vielen Jahren davon profitiere, dass in Schleswig-Holstein das bundesweit anerkannte Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) ansässig sei. „Das Institut steht für 50 Jahre herausragende Bildungsforschung in Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Und es steht für das gelungene Zusammenspiel von Bildungspolitik und Bildungsforschung.“ Insgesamt entwickele sich Schleswig-Holstein mehr und mehr zu einer Hochburg in Sachen Lehrerbildung und Bildungsforschung.

Quelle: Thomas Schunck, Pressestelle des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein