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Open Access

Open Access am IPN

 

Open Access steht für den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu qualitätsgeprüfter wissenschaftlicher Information im Internet. Durch den Wegfall technischer, finanzieller und rechtlicher Barrieren trägt Open Access dazu bei, wissenschaftliche Innovationsprozesse zu beschleunigen und die Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen zu verbessern. Dadurch werden wissenschaftlich Arbeitende in ihren Forschungs- und Publikationsprozessen unterstützt und der Nutzen öffentlich geförderter Forschung maximiert. Das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft bekennt sich zu Open Access. Mit seinem Auftrag, durch Forschung die Pädagogik in den Naturwissenschaften und in der Mathematik weiter zu entwickeln und zu fördern und Grundlagenforschung im Bereich Lehren und Lernen durchzuführen, hat das IPN ein besonderes Interesse daran, seine Ergebnisse frei zugänglich zu machen und daher eine Open Access Policy verabschiedet.

 

Gold/hybrides Open Access

Um die WissenschaftlerInnen des Hauses bei der Open Access Publikation zu unterstützen, hat das IPN zum 01.01.2016 einen Open Access Publikationsfond eingerichtet. Dieser dient dazu, die anfallenden Veröffentlichungskosten (Article Processing Charges - APC) für den/die WissenschaftlerIn zu übernehmen. Der Fond wird aus Haushaltsmitteln bereitgestellt und nach 3 Jahren Laufzeit evaluiert.

Folgende Finanzierungsmöglichkeiten für eine Open Access Publikation stehen den WissenschaftlerInnen zur Verfügung:

  1. Verwendung der oder Beantragung von Publikationsgeldern im Rahmen eines Projektantrages bei BMBF, DFG und EU (z.B. über Horizon2020). Die DFG stellt keine Extra-Gelder zur Verfügung, es können aber die regulären Publikationsgelder (750€) für eine Open Access Publikation verwendet werden.
  2. FP7 Projekte werden angehalten zu prüfen, ob in ihren Projektgeldern Mittel für eine Open Access Publikation vorhanden sind und bei Bedarf aus dem FP7 post-grant Open Access publishing fond nachträglich entsprechende Gelder zu akquirieren.
  3. Förderung durch das IPN (max. 2000€ pro Beitrag inkl. Steuern).

 

Bedingung für eine Förderung nach Punkt 3. ist, dass die WissenschaftlerInnen des IPN corresponding oder submitting author sind. Bitte geben Sie daher beim Einreichen des Beitrages immer das IPN als Affiliation an.

In der Anfangsphase des Publikationsfonds am IPN werden auch hybride Publikationen gefördert. Diese Praxis wird bei der Evaluation überprüft.

In folgenden Open Access Journals wird am IPN schon publiziert (weitere finden Sie im Directory of Open Access Journals):

 

SpringerOpen Prepay Membership

Sollten Sie einen Beitrag bei SpringerOpen oder BioMed Central einreichen, so geben Sie im Bezahlbereich "Payment" an, dass eine Ermäßigung ("institutional payment") beantragt wird und als Institutsname das IPN. Sie erhalten dann 20% Rabatt auf die Artikelkosten (APC = Article Processing Charges). Die Einreichung muss innerhalb des IP-Bereiches des Instituts stattfinden, damit Sie gleich als Angehörige/r erkannt werden und Sie müssen den Artikel als "corresponding author" einreichen.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer und auf der Homepage der ZB MED.

Folgende Journals aus SpringerOpen kommen u.a. in Frage (die ganze Liste unter: www.springeropen.com/journals)

 

Green Open Access

Eine Zweitveröffentlichung eines Zeitschriftenbeitrages (siehe Zweitveröffentlichungsrecht) wird durch die Bibliothek unterstützt. Dafür ist es notwendig, das finale, peer-reviewte Manuskript mit einem Deckblatt und einer Creative Commons Lizenz zu versehen (Auswahl einer CC-Lizenz) und in PURE hochzuladen oder an Frau Jobmann zu senden. Sie wird alle weiteren Schritte erledigen und bei Bedarf Rücksprache mit dem/der AutorIn halten. Die Zweitveröffentlichung erfolgt in der Regel in pedocs (FIS Bildung).

 

Begriffserläuterung

Green Open Access: Der „Grüne Weg“ ist die Parallelveröffentlichung, Selbstarchivierung oder Zweitveröffentlichung, die auf privaten Homepages, Institutshomepages oder auf Dokumentenservern (wie z.b. pedocs) erfolgen kann. Die Autoren speichern eine Kopie ihres Aufsatzes oder ihrer Monographie, die sie beim Verlag eingereicht haben, öffentlich zugänglich auf einem der genannten Infrastrukturelemente.

Gold Open Access: Als der „Goldene Weg“ wird die primäre Veröffentlichung des wissenschaftlichen Textes in einem Open-Access-Medium bezeichnet, das den Bedingungen des Open Access folgt. Dabei handelt es sich vor allem um Open-Access-Zeitschriften, die wie die konventionellen Zeitschriften ein Peer-Review-Verfahren einsetzen. Im Directory of Open Access Journals werden diese Zeitschriften gelistet. Mit Hilfe der Seite thinkchecksubmit kann man überprüfen, ob das gewählte Journal qualitätsgeprüft ist.

Hybrides Open Access: Als hybrides Publizieren wird eine Publikationsvariante bezeichnet, bei der der Zeitschriftenaufsatz als Open Access-Veröffentlichung in einem Closed-Access-Journal erscheint bzw. bei der neben der online bereitgestellten Open-Access-Version auch eine kostenpflichtige gedruckte Version veröffentlicht wird. Dieses Modell kommt vor allem bei Monographien zum Einsatz.

 

weitere Informationen

open-access.net: Auf open-access.net finden Sie Informationen zu den zentralen Begriffen und Formen des Open Access, z.B. über Open-Access-Zeitschriften und -Repositorien, die Ursprünge der Open-Access-Bewegung, Geschäftsmodelle und Rechtsfragen. Die Informationsplattform bietet die Möglichkeit für einen thematischen, einen disziplinspezifischen und einen zielgruppenorientierten (z.B. Autor/in oder Gründer/in einer Zeitschrift) Einstieg in das Thema Open Access.

Open Access in der Leibniz-Gemeinschaft

Ansprechpartnerin: Alexandra Jobmann