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Herzlichen Glückwunsch an die 12 besten Nachwuchsbiologinnen und -biologen aus acht Bundesländern!

27. Februar 2017

Für 45 Schülerinnen und Schüler ging am Freitag eine ereignisreiche und anstrengende Woche zu Ende.

Am Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik trafen sich eine Woche lang die Besten aus mehr als 1700 Nachwuchsbiologen und -biologinnen, um Gleichgesinnte zu treffen und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Biologie zu messen. Die Woche begann nach einem ersten Kennenlernen mit Crashkursen und Seminaren, in denen der letzte Schliff an die theoretischen und praktischen Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelegt wurde. Danach standen anspruchsvolle praktische Klausuren in Botanik, Zoologie und Physiologie auf dem Programm, bevor in einer 4,5 stündigen theoretischen Klausur die wichtigsten Wissensgebiete der Biologie behandelt wurden. Während die Schülerinnen und Schüler nun Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten hatten, wurden die Klausuren vom Betreuerteam ausgewertet, bis schließlich die Rangfolge feststand.

Am Donnerstag stand ein Besuch beim Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg mit Vorträgen zu Malariaerreger und dem Vormarsch von Stechmücken und Viren in Deutschland auf dem Programm, ehe dann zum Abschluss in einem Festakt bei der Fa. Eppendorf in Hamburg die 12 Qualifizierten für die 4. und letzte Auswahlrunde der BiologieOlympiade 2017 bekanntgegeben wurden. Die JazzCombo der Ricarda-Huch-Schule aus Kiel brachte musikalischen Schwung in die Veranstaltung, und Prof. R. Wimmer-Schweingruber vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Universität Kiel zeigte in seinem Festvortrag zum Mars Science Laboratory spannende neue Anwendungsperspektiven für biologische Forschung auf.

Die 12 besten deutschen Nachwuchsbiologinnen und –biologen sind:

Platz 1: Paul Bunck, Gymnasium Penzberg (Penzberg)
Platz 2: Jonas Vetter, Humboldt-Gymnasium Potsdam (Potsdam)
Platz 3: Bruno Ederer, Carl-Zeiss-Gymnasium (Jena)
Platz 4: Lea Korn, Bismarck-Gymnasium (Karlsruhe)
Platz 5: Rebecca Zierold, Carl-Zeiss-Gymnasium (Jena)
Platz 6: Helene Dietrich, Max-Steenbeck-Gymnasium (Cottbus)
Platz 7: Jessica Kirchner, Gymnasium Augustinianum (Greven)
Platz 8: Moritz Richter, Städtisches Gymnasium (Riesa)
Platz 9: Johannes Gigla, Katharineum zu Lübeck (Lübeck)
Platz 10: Jakob Hofmann, Georg-Cantor-Gymnasium (Halle)
Platz 11: Susanne Vollmer, Priv. Norbert-Gymnasium (Dormagen)
Platz 12: Theresa Kristin Beyme, Werner-von-Siemens-Gymnasium (Magdeburg)

Neben den Qualifikationsurkunden für die 4. Auswahlrunde und zahlreichen Sachpreisen waren insbesondere die Plätze der Forschungspraktika begehrt, die die verschiedensten biologischen Fachgebiete abdecken. Das Spektrum der Praktikumsplätze, die durch den Förderverein der BiologieOlympiade organisiert und auch mit Unterstützung des VBIO finanziert werden, reicht in diesem Jahr u.a. von Pflanzenphysiologie am MPI Potsdam Golm, Biomathematik an der Universität in Sheffield, UK, Praktika am Hygieneinstitut des Universitätsklinikums Heidelberg und der ETH Zürich sowie der Sommerschule am Weizman Institut in Israel. Die vier erfolgreichsten jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Jahrgang 2000 oder jünger) qualifizierten sich außerdem für die Auswahlrunde der Europäischen Naturwissenschaftsolympiade, die im März in Potsdam ausgetragen wird. Darüber hinaus konnten auch sechs Startplätze für die NeurowissenschaftsOlympiade an den Biologie-Nachwuchs vergeben werden.

Im Juni werden aus den 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Endrunde der BiologieOlympiade am IPN in Kiel die vier Mitglieder des Nationalteams bestimmt, die im Juli bei der 28. Internationalen BiologieOlympiade in Coventry, Großbritannien, für Deutschland um Gold, Silber und Bronze kämpfen werden.

Ein besonderer Dank für eine ereignisreiche und intensive Woche gilt dem Biologielabor am IPN, dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und der Fa. Eppendorf in Hamburg und insbesondere den Betreuern vom Förderverein der BiologieOlympiade, die mit großen Engagement und Enthusiasmus den Wettbewerb unterstützen.

Kontakt:
PD Dr. Burkhard Schroeter
Tel.nr.: 0431 / 880 3135
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]