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Die 16 besten deutschen Nachwuchschemikerinnen und -chemiker sind gekürt

30. März 2017

Vor kurzem trafen sich in Göttingen 60 chemiebegeisterte Jugendliche aus nahezu allen Bundesländern zur 3. Runde des deutschen Auswahlwettbewerbs zur internationalen ChemieOlympiade. Neben einem umfangreichen Seminarprogramm mit Vorträgen und Übungen bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler auch zwei vierstündige theoretische Klausuren. Anhand deren Ergebnisse wurde nun entschieden, wer sich für die 4. und damit letzte Runde der ChemieOlympiade qualifizieren konnte. Die Auswertung der 16 mehrteiligen Aufgaben erlaubte eine große Differenzierung in den Leistungen der Teilnehmenden: Von den insgesamt zu erreichenden 240 Punkten erzielte der beste Schüler 183,75 Punkte, die schlechteste Leistung lag bei 46,25 Punkten.

Folgende Schülerinnen und Schüler konnten sich für die 4. Runde qualifizieren (alphabetische Reihenfolge):

Eric Bahne, Staatl. Leibniz-Gymnasium, Pirmasens (Rheinland-Pfalz)
Roman Behrends, Werner-von-Siemens-Gymnasium, Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
Nils Frank, Justus-Knecht-Gymnasium, Bruchsal (Baden-Württemberg)
Johannes Günzl, Albert-Schweitzer-Gymnasium, Erfurt (Thüringen)
Anton Hulsch, Gymnasium Einsiedel, Chemnitz (Sachsen)
Constantin Jaschke, Wilhelm-Ostwald-Schule, Leipzig (Sachsen)
Lea Korn, Bismarck-Gymnasium, Karlsruhe (Baden-Württemberg)
Xincheng Miao, E.T.A. Hoffmann-Gymnasium, Bamberg (Bayern)
Pascal Reeck, Wilhelm-Ostwald-Schule, Leipzig (Sachsen)
Moritz Richter, Städtisches Gymnasium, Riesa (Sachsen)
Kayo Sakurayama, Weinberg-Gymnasium, Kleinmachnow (Brandenburg)
Franz Seckel, Ulf-Merbold-Gymnasium, Greiz (Thüringen)
Lukas Siedenberg, Gymnasium Sulingen, Sulingen (Niedersachsen)
Alexei Torgashov, Humboldtschule, Bad Homburg v. d. Höhe (Hessen)
Anton Ullrich, Georg-Cantor-Gymnasium, Halle (Sachsen-Anhalt)
Sebastian Witte, Bismarck-Gymnasium, Genthin (Sachsen-Anhalt)

Diese 16 Nachwuchstalente werden nun zur 4. Auswahlrunde nach Kiel eingeladen. Die vier besten von ihnen werden dann Deutschland im internationalen Wettbewerb vertreten. In Kiel wird es zunächst hauptsächlich um Laborarbeit gehen. Denn selbst eine hervorragende theoretische Leistung reicht bei weitem nicht aus, um international erfolgreich zu sein. Beim internationalen Wettbewerb sind die praktischen Fähigkeiten mit einer Wertung von 40 % fast genauso wichtig, wie die Theorie, die zu 60 % in das Endergebnis einfließt.

Daher heißt es im Mai nun üben, üben, üben. Unterstützung gibt es hier, wie auch in der 3. Runde, durch Mitglieder des Fördervereins ChemieOlympiade e. V. Denn die waren als ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon dabei und wissen genau, um was es geht. Welche vier dann ins deutsche Team kommen, entscheiden eine praktische und eine theoretische Klausur. International geht es Anfang Juli dann nach Nakhon Pathom in Thailand. Hier werden Jugendliche aus mehr als 75 Ländern erwartet.

Kontakt:
PD Dr. Sabine Nick
Tel. 0431 880-3116
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Web www.icho.de