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Die vier besten Schülerinnen und Schüler im Fach Biologie: digitale Wettbewerbsrunde im Auswahlwettbewerb zur Internationalen BiologieOlympiade

5. Juni 2020

Mit einer ausschließlich digitalen 4. Wettbewerbsrunde fand der deutsche Auswahlwettbewerb zur Internationalen BiologieOlympiade ein ungewöhnliches, aber erfolgreiches Ende!

Während sich im Rahmen des Auswahlwettbewerbs zur Internationalen BiologieOlympiade in den vergangenen Jahren die besten 12 Schülerinnen und Schüler aus ca. 1400 Teilnehmenden zur 4., der finalen Wettbewerbsrunde am IPN in Kiel trafen, wurde in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Kontakteinschränkungen eine ausschließlich digitale Finalrunde durchgeführt. Zu Seminaren, Vorträgen, Vor- und Nachbesprechungen trafen sich die Schülerinnen und Schüler und die Betreuer im Videokonferenzraum, um dann mit drei Klausuren gemeinsam die besten Schülerinnen und Schüler in Biologie des Jahres 2020 zu ermitteln.

Experimentelle Klausuren konnten in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. So wurden neben einer praktischen Klausur in Bioinformatik in diesem Jahr zwei theoretische Klausuren geschrieben, in denen mit komplexen Aufgaben sowie mit Aufgaben im Multiple-Choice-Format die Vielfalt der biologischen Themen in ihrer Breite vertieft geprüft wurden. Da jedoch die experimentellen Fähigkeiten der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler normalerweise ein wichtiger Bestandteil der IBO-Auswahlrunden sind, wurde in der Finalrunde in diesem Jahr auf die experimentellen Ergebnisse aus der 3. Auswahlrunde zurückgegriffen, die im Februar 2020 noch ohne Einschränkungen als Präsenzrunde am IPN durchgeführt werden konnte. Um eine Terminkollision mit den Abiturprüfungen in den verschiedenen Bundesländern zu vermeiden, wurde die Auswahlrunde auf zwei Wochen verlängert, Vorträge wurden aufgezeichnet und standen den Teilnehmenden so zum persönlichen Abruf zur Verfügung.

Die besten vier deutschen Schülerinnen und Schüler sind: 
Damian Groß (17) vom Werner-von-Siemens-Gymnasium in Magdeburg (Sachsen-Anhalt),
Fynn Kessels (17)  vom Carl-Zeiss-Gymnasium in Jena (Thüringen), 
Ilka Jaschinski (18) vom Martin-Anderson-Nexö-Gymnasium in Dresden (Sachsen) und 
David Sauer (16) vom Life Science Lab in Heidelberg (Baden-Württemberg).

Leider kann in diesem Jahr die Internationale BiologieOlympiade nicht wie geplant in Nagasaki, Japan, stattfinden. So kann sich das deutsche Nationalteam in diesem Jahr leider nicht dem internationalen Wettbewerb stellen. Für den fehlenden internationalen Austausch bei der Internationalen BiologieOlympiade mit Teilnehmenden aus mehr als 70 Ländern ist die von den japanischen Gastgebern in Planung befindliche „Remote-Challenge“ nur ein kleiner Trost. Hinzu kommt, dass es immer noch fraglich ist, ob der digitale Wettbewerb überhaupt in diesem Sommer durchgeführt werden kann.

Ein besonderer Dank gilt auch in diesem Jahr der Unterstützung durch den Förderverein der BiologieOlympiade.

Die Internationale BiologieOlympiade (IBO) wird jährlich in einem anderen Land ausgetragen. In Deutschland führt das IPN in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder die Auswahlrunden durch. Das Auswahlverfahren wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Kontakt: 
PD Dr. Burkhard Schroeter 
T (0431) 880-3135 
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