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IPN-Kolloquium am 12. November 2018: Gute wissenschaftliche Praxis

7. November 2018
Am Montag, 12. November 2018, trägt im Rahmen eines außerordentlichen IPN-Kolloquiums PD Dr. Andra Schromm vom Forschungszentrum Borstel zum Thema "Konzeption, Durchführung und Eckpfeiler des Borsteler Modells der guten wissenschaftlichen Praxis (GWP)" vor.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Zeit: 13:00 s.t.

Ort: IPN-Hörsaal, Olshausenstr. 62, Erdgeschoss

Abstract:

Konzeption, Durchführung und Eckpfeiler des Borsteler Modells der guten wissenschaftlichen Praxis (GWP)

Zwischen Regelwerken und Bewusstseinsprozessen: Wie kann die Schaffung einer Kultur wissenschaftlicher Integrität gelingen?

„Hurra, ein Fehler!“

Neues entdecken, heißt vom Bestehenden, dem Bekanntem abweichen. Laut Definition ist die Abweichung von bestehenden Anforderungen aber ein Fehler. Deswegen heißt es ja auch, dass wir aus Fehlern lernen können. Die „gute wissenschaftliche Praxis“ (GWP) beschreibt einerseits die Regeln für die sachliche Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und andererseits auch den Umgang miteinander auf einer kulturellen Ebene der Zusammenarbeit. Was machen wir, wenn jemand einen Fehler macht oder sieht? Freuen wir uns auf die neuen, möglichen Lernerfahrungen? Wenn nicht – warum nicht? Wenn wir doch daraus lernen können?

Das Borsteler Modell der guten wissenschaftlichen Praxis ist ein innovatives Konzept zur konkreten Förderung einer Fehler-Lern-Kultur und Integration von Qualitätsmanagement in den Arbeitsalltag der wissenschaftlichen Forschung.

Es beruht auf drei Eckpfeilern:

  • einer offenen Kommunikation als Grundlage einer Fehler-Lern-Kultur
  • der Schaffung von Infrastrukturen zur Förderung der guten wissenschaftlichen Praxis
  • der Implementierung von GWP Maßnahmen in den Arbeitsalltag