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"Leibniz Beste Köpfe 2018": Großer Erfolg für Nachwuchswissenschaftlerin des IPN in der außeruniversitären Exzellenzinitiative

28. November 2018

Dr. Marlit Annalena Lindner, Post-Doktorandin in der Abteilung Erziehungswissenschaft und Pädagogische Psychologie am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), hat im Wettbewerbsverfahren ”Leibniz Beste Köpfe 2018” der Leibniz-Gemeinschaft den Zuschlag für ein von ihr beantragtes Forschungsprojekt erhalten.
Frau Lindners Antrag setzte sich gegen große Konkurrenz durch und gehörte unter den 105 eingereichten zu einem der 31 Anträge, die bewilligt wurden.

Die Leibniz-Gemeinschaft installiert für die Psychologin ab Januar 2019 eine Leibniz Junior Research Group am IPN, die unter Frau Lindners Leitung über fünf Jahre mit knapp einer Million Euro Drittmitteln ausgestattet ist und darüber hinaus durch IPN-interne Mittel gefördert wird.

Prof. Dr. Olaf Köller, Geschäftsführender wissenschaftlicher Direktor des IPN, bewertete Frau Lindners Erfolg im Wettbewerbsverfahren nur zwei Jahre nach ihrer Promotion als erneutes Indiz dafür, dass das IPN eine erfolgreiche Nachwuchsförderung betreibt und zu den nationalen Spitzeneinrichtungen nicht nur in der empirischen Bildungsforschung, sondern auch in der pädagogisch-psychologischen Forschung zählt.

Frau Lindner wird im Rahmen ihrer Leibniz-Nachwuchsgruppe ”COMET – Cognition and Motivation in Educational Testing” Potenziale und Effekte der Digitalisierung von Testaufgaben untersuchen und dabei mehrere Promovierende betreuen.

Ein Schwerpunkt der geplanten anwendungsorientierten Grundlagenforschung liegt auf kognitiven und motivationalen Prozessen bei der Bearbeitung computerisierter Leistungstests. Thematisch stehen Effekte multimedialer Elemente (statische und animierte Text-Bild-Kombinationen) sowie Einflüsse automatisierten Feedbacks (Rückmeldung der Antwortrichtigkeit) im Fokus. Die Gruppe wird vorwiegend experimentalpsychologisch arbeiten und neben computerisierten Testungen in Schulklassen verschiedene kognitionspsychologische Methoden (z.B. Eyetracking, EEG) im Labor einsetzen.

Frau Lindner konnte anerkannte nationale und internationale Kooperationspartner für das COMET-Projekt gewinnen. An ihrer Seite stehen unter anderem zwei Leibniz-Institute (DIPF in Frankfurt; IWM in Tübingen) sowie der Educational Testing Service (ETS) in Princeton (New Jersey, USA). Frau Lindner wird damit die Kooperation innerhalb des Leibniz-Netzwerks sowie die internationale Ausrichtung des IPN in den nächsten Jahren noch weiter stärken.

Kontakt:
Dr. Marlit Annalena Lindner
(0431) 880-4410
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