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Bildungsprozesse im Elementarbereich

Forschungslinie 1

Verantwortlich: Mirjam Steffensky (Sprecherin), Anke Lindmeier & Olaf Köller

Befunde aus unterschiedlichen Disziplinen der empirischen Bildungsforschung belegen, dass wesentliche Weichen für den individuellen Erfolg im Bildungssystem bereits im vorschulischen Alter gestellt werden. Vor diesem Hintergrund ist in den vergangenen Jahren das Forschungsinteresse am Bereich der frühen Bildung gestiegen, frühkindliche Bildungs- und Betreuungssysteme wurden ausgebaut. Dabei stehen auch domänenspezifische Bildungsprozesse im Blickpunkt. So werden in den Bildungsplänen der Bundesländer für den Elementarbereich neben Sprache auch die Mathematik und Naturwissenschaften als zentrale Entwicklungsbereiche genannt. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Initiativen, die speziell darauf ausgelegt sind, die frühe mathematische und naturwissenschaftliche Bildung zu fördern. Diesem Interesse an frühen Bildungsprozessen steht ein erhebliches Forschungsdefizit gegenüber.

Folgende Schwerpunkte werden derzeit in der Forschungslinie Bildungsprozesse im Elementarbereich bearbeitet:

  1. Ziele und Entwicklung grundlegender mathematischer und naturwissenschaftlicher Kompetenzen.

  2. Häusliche Faktoren, die die kindliche (domänenspezifische) Entwicklung beeinflussen.

  3. Institutionelle Faktoren, die die kindliche (domänenspezifische) Entwicklung beeinflussen.

  4. Professionelle Kompetenz und Professionalisierung des Fachpersonals.

Diese Vorhaben erfordern einen interdisziplinären Ansatz, in dem die Erziehungswissenschaften, die Entwicklungspsychologie, die Fachdidaktiken sowie die Soziologie und die Bildungsökonomie berücksichtigt werden.

Zum vollständigen Kapitel der Forschungslinie 1
im Forschungsplan für die Jahre 2016 - 2020.

 

Die Forschungslinien:
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