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EVAT

Entdecken, Verstehen, Anwenden, Transferieren

"Entdecken, Verstehen, Anwenden, Transferieren" (EVAT) ist eines von drei Teilprojekten des Leitprojekts "Fachkräfte von morgen - heute begeistern" der Metropolregion Hamburg, an dem sich Schulen aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen beteiligen. EVAT setzt ein Motivationskonzept um, welches das Interesse von Schülerinnen und Schülern in der Altersgruppe der Sekundarstufe I für naturwissenschaftlich-technische Themen bewahren und ausbauen soll. Damit ist die Erwartung verbunden, dass sich die Jugendlichen mit einem stärkeren Interesse an MINT-Fächern in der Schule vermehrt Ausbildungsgängen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern und technischen Berufen zuwenden.

Das Konzept sieht vor, dass Teams von Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 8 in einem ersten Schritt in Kooperation mit einem regionalen Partnerunternehmen Versuche entwickeln. EVAT wird in Form schulischer Wahlpflichtkurse angeboten, die durch projektorientiertes Lernen und selbstständiges Gestalten ausgehend von aktuellen Themen des beteiligten Unternehmens gekennzeichnet sind. Dem Grundsatz "Lernen durch Lehren" folgend, vermitteln die Teams aus der Mittelstufe die selbst entwickelten Versuche in einem zweiten Schritt an jüngere Schülerinnen und Schüler (ab Jahrgangsstufe 5). Pädagogisch begleitet wird EVAT durch die Kinderforscher an der TUHH.

Das IPN ist damit beauftragt, das EVAT-Projekt wissenschaftlich zu begleiten. Im Rahmen der zweijährigen Projektlaufzeit werden die Schülerinnen und Schüler aus den beteiligten Jahrgangsstufen dazu wiederholt befragt. Das Längsschnittdesign sieht zudem eine follow-up-Befragung zwei Jahre nach Abschluss des Projekts vor, um Auskunft über die Nachhaltigkeit der Effekte von EVAT geben zu können. Durch eine Vollerhebung in den beteiligten Jahrgangsstufen stehen die Schülerinnen und Schüler, die nicht an EVAT teilnehmen, als Kontrollgruppe zur Verfügung. Ergänzende Daten werden von den Lehrkräften eingeholt sowie von Expertinnen, welche die Güte der entwickelten Versuche bewerten.

Kontakt:
Prof. Dr. Olaf Köller
Dr. Kerstin Schütte