Sie sind hier: Startseite / Forschung / Projekte / IKoN

IKoN

Talentförderung und IKoN

Pay Ove Dierks, Tim Höffler, Christine Köhler, Ilka Parchmann, Heide Peters, Wilfried Wentorf


Ein neues Konstrukt zur Charakterisierung naturwissenschaftlicher Talente

Um Europa gemäß der Lissabon Agenda (Europäische Kommission 2007) zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum zu bringen, ist eine zielgerichtete Förderung potenzieller Talente in den Naturwissenschaften in Deutschland unerlässlich. Langfristiges Ziel dieses Projektes ist es, entsprechend fundierte Förderungsansätze zu formulieren, die sich aus einer Charakterisierung potenzieller Talente in Wettbewerben ableiten lassen. Da die Förderungsansätze vor allem eine langfristige Bindung potenzieller Talente an die Naturwissenschaften erreichen sollen, steht im Fokus der Talentcharakterisierung die individuelle, wechselseitige Erschließung der Naturwissenschaften mit der eigenen Person (Individuelles Konzept über die Naturwissenschaften, IKoN):





Potenzieller Nachwuchs und wissenschaftliche Expertise

Zur Charakterisierung naturwissenschaftlicher Talente werden sowohl Personen auf der Nachwuchsebene (Teilnehmende an kreativ und kognitiv ausgerichteten Wettbewerben) als auch auf der Expertenebene (Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler) befragt. Durch eine iterative Auswertung dieser Ergebnisse wird das Individuelle Konzept junger Talente über die Naturwissenschaften ausgeschärft.


Forschungsfragen

  • Lassen sich Interesse, Selbstkonzept und Vorstellungen von Jugendlichen bezogen auf naturwissenschaftliche Tätigkeits- und Personenmerkmale mit einem gemeinsamen Rahmenmodell erfassen?
  • Gibt es Unterschiede zwischen Gruppen von Jugendlichen? (Mädchen/Jungen, Wettbewerbe, Differenzierung Hochbegabte/Hochleistende)
  • Welche Passung besteht zwischen den Merkmalen der Jugendlichen und denen von Förderangeboten (noch nicht)?