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ReNEW

Research Network on Energy Transitions: Bridging disciplines to address core challenges in Germany’s Energiewende

Die Energiewende ist eine bedeutende gesellschaftliche Herausforderung, die tiefgreifende Veränderungen voraussetzt – nicht nur im Bereich der Infrastruktur, sondern auch bezüglich Geschäftsmodellen, Governance-Instrumenten und Lifestyles. Für ein Gelingen der Energiewende sind also signifikante gesellschaftliche Innovationen vonnöten, einschließlich der Erprobung neuer Formen öffentlicher Beteiligung, neuer Geschäftsmodelle, aber auch Einstellungs- und Verhaltensänderungen.

Der Leibniz-Forschungsverbund bündelt die Expertise von 20 Leibniz Instituten im Feld der Energieforschung. Der interdisziplinäre Verbund bietet eine Plattform für den fachübergreifenden wissenschaftlichen Austausch sowie eine Anlaufstelle für externe Anfragen zum Thema Energieforschung in Deutschland. Zur Förderung interdisziplinärer Forschungsprojekte innerhalb des Verbunds zielt das ReNEW-Projekt darauf ab, koordinative und inhaltliche Unterstützung im Bereich dreier relevanter Spannungsfelder zu bieten: (1) zentralisierte vs. dezentralisierte Systeme, (2) öffentliche vs. private Interessen und (3) globale vs. lokale Wirkungen.

Innerhalb des ReNEW-Projekts koordiniert das IPN die Arbeiten im Spannungsfeld globaler und lokaler Wirkungen. Zentrale Fragestellungen geplanter Projekte in diesem Bereich umfassen das komplexe Zusammenspiel staatlicher policy, regionaler governance, lokaler Beteiligung und Bildungsfragen (z.B. im Kontext von „Smart Cities“ oder der Elektromobilität) oder die Wirkungen lokaler bzw. staatlicher Ansätze im Rahmen der Energiewende auf globaler Ebene.

 

Aktuelles Kooperationsprojekt: EnergyBio (Dirk Mittenzwei)

Publikationen mit Projektbezug:

  1. Wernecke, U., Schwanewedel, J., & Harms, U. (2018). Metaphors describing energy transfer through ecosystems: Helpful or misleading? Science Education, 102(1), 178–194. doi:10.1002/sce.21316
  2. Opitz, S., Harms, U., Neumann, K., Bernholt, S. (2017a). How do students understand energy in biology, chemistry, and physics? Development and validation of an assessment instrument. EURASIA Journal of Mathematics, Science and Technology Education, 13(7), 3019–3042. doi:10.12973/eurasia.2017.00703a
  3. Opitz, S., Harms, U., Neumann, K, Bernholt, S. (2017b). Students’ progressing energy understanding across contexts from biology, chemistry, and physics. Research in Science Education. doi:10.1007/s11165-017-9632-4
  4. Schroeter, B., Bernholt, S., Härtig, H., Klinger, U., & Parchmann, I. (2016). Naturwissenschaftlicher Unterricht (Biologie, Chemie, Physik). In J.-R. Schreiber, & H. Siege (Eds.), Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung: im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (2. akt. und erw. Aufl., S. 332-356). Bonn: KMK.
  5. Wernecke, U., Schwanewedel, J., Schütte, K., & Harms, U. (2016). Wie wird Energie im Biologieschulbuch dargestellt? Entwicklung eines Kategoriensystems und exemplarische Anwendung auf eine Schulbuchreihe. Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, 22(1), 215–229. doi: 10.1007/s40573-016-0051-2
  6. Nordine, J. (2016). Teaching Energy across the Sciences. Arlington, VA: National Science Teachers Association.
  7. Opitz, S., Harms, U., Neumann, K., Kowalzik, K., Frank, A. (2015). Students‘ energy concepts at the transition between primary and secondary school. Research in Science Education, 49(5), 691–715. doi:10.1007/s11165-014-9444-8

 

Beteiligte Personen:
Prof. Dr. Ute Harms
Hanno Michel