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Arbeitsbereich 2:
Bedingungen des Lehrens und Lernens in der Mathematik und in den Naturwissenschaften

Das Ziel des Arbeitsbereichs ist es, mit grundlagenorientierten Arbeiten Erklärungswissen zu generieren, das in Anschlussprojekten als Basis für die Konzeptionierung und Implementierung von Lernumgebungen genutzt werden kann. Stand in den vergangenen Jahren vor allem die Analyse von Unterrichtsprozessen durch Videostudien im Vordergrund des Arbeitsbereichs, so werden die daraus gewonnenen Erkenntnisse, speziell zur Bedeutung der individuellen Nutzung von Lernangeboten auf Schülerseite, zur instruktionalen Gestaltung der Lernangebote und zur Rolle des professionellen Wissens der Lehrkraft für das Unterrichtshandeln, nun als Ausgangspunkt für die Projekte der kommenden Jahre genutzt. Dazu werden drei unterschiedliche Ebenen des Lehrens und Lernens betrachtet und systematisch aufeinander bezogen: Auf der ersten Ebene werden individuelle Bedingungsfaktoren von Lernenden in den Blick genommen, von denen anzunehmen ist, dass sie den Erwerb mathematisch-naturwissenschaftlicher Kompetenzen in entscheidender Weise beeinflussen. Auf der zweiten Ebene wird untersucht, inwieweit mathematisch-naturwissenschaftliche Lernprozesse durch instruktionale Unterstützung gezielt gefördert werden können. Auf der dritten Ebene wird das professionelle Wissen von Lehrenden in seiner Genese, Struktur und Wirkung auf das Lehren und Lernen beleuchtet.
 

  Zum aktuellen Forschungsplan des Arbeitsbereichs 2(als pdf-Datei)

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