Informationen für Betreuer/-innen

Ziel des BUWs ist es, das Umweltwissen junger Menschen sowie ihre Selbständigkeit, Kreativität und Eigeninitiative im Umweltbereich zu fördern.

Eine Beteiligung am BUW eröffnet Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, Anerkennung für ihre Leistungen im Umweltbereich zu erhalten und diese im Vergleich zu anderen durch eine Jury aus Expertinnen und Experten beurteilen zu lassen.

Besonders begabte Teilnehmer/-innen werden über Praktikumsplätze an deutschen Forschungseinrichtungen, Studienreisen, den Vorschlag zum Auswahlverfahren der Studienstifung des deutschen Volkes oder zur Teilnahme an der deutschen Schülerakademie weiter gefördert.

Damit auch das Engagement der Betreuer/innen gewürdigt wird, werden ab der Wettbewerbsrunde 2005/2006 auch engagierte und erfolgreiche Betreuer/innen ausgezeichnet.

Viele der beim BUW eingereichten Beiträge wären ohne die Unterstützung durch Lehrkräfte oder andere Betreuungspersonen nicht entstanden, denn auch begabte Jugendliche benötigen von Zeit zu Zeit Rat und Hilfestellung oder moralische Unterstützung.

Welches sind die Ziele des BUW?

  • Das Umweltwissen Jugendlicher sowie ihre Selbständigkeit, Kreativität und Eigeninitiative im Umweltbereich sollen gefördert werden.
  • Es sollen Teilnehmer/-innen identifiziert werden, die in besonderem Maße in der Lage sind, Umweltthemen qualifiziert zu bearbeiten. Gefragt sind dabei neben Fachwissen insbesondere Kreativität, Fähigkeiten zu interdisziplinärem Denken, zur Integration von Theorie und Praxis und zur Kommunikation mit Andersdenkenden sowie Durchsetzungsvermögen.

Was ist das Besondere am BUW?

  • Es gibt keine Beschränkung auf einzelne Schulfächer (Interdisziplinarität)
  • Der Wettbewerb ist handlungsorientiert (Motto des BUW: "Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln")

Wie werden die Preisträger/-innen ausgewählt?

Alle eingereichten und den Wettbewerbsbedingungen formal entsprechenden Arbeite werden einem drei-stufigen Auswahlverfahren unterzogen:

  1. Gutachterliche Prüfung der Arbeiten nach bestimmten Kriterien und Zuordnung zu einer der sechs Preiskategorien (Hauptpreis, Sonderpreis, Förderpreis, Anerkennungspreis, Teilnahmeurkunde, Teilnahmebestätigung)
  2. Begutachtung der für Hauptpreise vorgeschlagenen Arbeiten durch die gesamte Jury (ca. 20 unabhängige Fachleute unterschiedlicher Bereiche von der Schule und Hochschule bis zur Industrie)
  3. Einzelkolloquien der für Hauptpreise vorgeschlagenen Teilnehmer/-innen mit der Jury (ca. 20-30 min.)

Wie ist der Wettbewerb entstanden?

Als ein Ergebnis des Symposiums "Zukunftsaufgabe Umweltbildung" (Sept. 1986) mit Experten aller Bildungsbereiche wurde ein Arbeitsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft fixiert, in dem das (Leibniz-)Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel (IPN) den Auftrag erhielt, die Einrichtung eines bundesweiten, umweltbezogenen Leistungswettbewerbs an der Schnittstelle von Schule und außerschulischem Bereich zunächst zu planen und regional zu erproben. Nach Abschluss der Erprobung wird der "BundesUmweltWettbewerb" (BUW) seit 1990 vom IPN als Serviceleistung zur Förderung besonders interessierter und engagierter Jugendlicher durchgeführt.

Der Träger

Träger des BUWs ist das Ministerium für Bildung und Forschung
BMBF-Logo

Der Veranstalter

Veranstaltet wird der BUW vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel
IPN-Logo

Die Teilnahme

Eine erste Übersicht zur Teilnahme finden Sie auf der Seite Der Wettbewerb. Die genauen Teilnahmebedingungen finden Sie für den BUW I in unserem Leitfaden hier und dem BUW II hier.

Der Leitfaden gibt u. a. Auskunft über die Aufgabenstellung des Wettbewerbs, die inhaltlichen und formalen Anforderungen an die Wettbewerbsarbeit (mit Beispielarbeiten, an denen man sich orientieren kann) sowie darüber, wie die Arbeit bewertet wird.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle oder eine unserer Kontaktpersonen in den einzelnen Bundesländern.

  2010