Auf dieser Seite gibt es Informationen zu den aktuellen Terminen der Auswahlrunden und dem Wettbewerb.
Termine des Auswahlwettbewerbs
| 44. IPhO 2013 in Kopenhagen, Dänemark | ||||
| 1. Runde | 2. Runde | Bundesrunde | Finalrunde | IPhO |
| bis 30.10.2012 | 27.01.-02.02.2013 | 02.04.-07.04.2013 | 07.-15.07. 2013 | |
| Austragungsort | DESY Hamburg | FZ Jülich | Kopenhagen | |
| 45. IPhO 2014 in Astana, Kasachstan | ||||
| 1. Runde | 2. Runde | Bundesrunde | Finalrunde | IPhO |
| ab 01. April 2013 | Aug.-Okt. 2013 | 01.02.-07.02.2014 | ||
| Austragungsort | DLR Göttingen | Astana | ||
Nachrichten
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44. IPhO 2013 - Rechnen, Messen, Modellieren – Rauchende Köpfe am Forschungszentrum Jülich beim Deutschlandfinale der PhysikOlympiade (08.04.2013)
Vom 02. bis zum 07. April sind 16 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet am Forschungszentrum Jülich zusammengekommen, um unter ihnen in theoretischen und experimentellen Klausuren das deutsche Nationalteam für die Internationale PhysikOlympiade 2013 zu finden.
Im Schülerlabor JuLab des Forschungszentrums Jülich (FZJ) ging es mit voller Konzentration zur Sache. Die Finalrunde des Auswahlwettbewerbs zur IPhO verlangte von den Jugendlichen einiges ab. An vier Vormittagen wurden unterschiedlichste Fragestellungen quer durch alle Gebiete der Schulphysik bearbeitet. In den von den Physikbegeisterten zu lösenden Aufgaben gab es mit lichtverstärkenden Fasern, Babys auf Seerosenblättern, springenden Flummis und vielen anderen Themen einiges zu entdecken.
Ein Rundgang über das Forschungszentrum, Vorträge und der Besuch einer FZJ-Arbeitsgruppe zu bildgebenden Verfahren in der Medizin ermöglichten darüber hinaus vielfältige Einblicke in die Arbeiten der Forschungseinrichtung und persönliche Kontakte zu Wissenschaftlern. Eine Besichtigung des Tagebaus Hammbach rundete schließlich das Programm ab.
Die Aufgaben für den Wettbewerb wurden von einem Team aus ehemaligen Wettbewerbsteilnehmern, Wissenschaftlern des FZJ und der Wettbewerbsleitung vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel entwickelt und von ehemaligen Teilnehmern der PhysikOlympiade korrigiert. Auch wenn sich für die Schülerinnen und Schüler in dieser knappen Woche fast alles um die Physik drehte, blieb für die Jugendlichen reichlich Gelegenheit für Diskussionen abseits der Physik und den Austausch untereinander. Schließlich kommt man nicht oft in einer solchen Gruppe zusammen.
Bei der abschließenden Preisverleihung am 07. April wurden die fünf Sieger gekürt, die Deutschland im Juli bei der Internationalen PhysikOlympiade in Kopenhagen, Dänemark vertreten werden. Prof. Dr. Sebastian M. Schmidt, Mitglied des FZJ-Vorstandes, hob die besondere Leistung aller Kandidaten hervor, die sich unter mehr als 350 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland in drei vorangehenden Auswahlrunden für dieses Finale qualifiziert haben. Die Bestplatzierten und damit die Teammitglieder für den internationalen Wettbewerb sind:
Platz 1 Michael Sonner, Landesgymn. für Hochbegabte, Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg),
Platz 2 Sascha Lill, Gymnasium "Werner von Siemens", Magdeburg (Sachsen-Anhalt),
Platz 3 David Schmidt, Stiftsgymnasium Xanten (Nordrhein-Westfalen),
Platz 4 Lars Dehlwes, Ohm-Gymnasium, Erlangen (Bayern) und
Platz 5 Lucas Rettenmeier, Hariolf-Gymnasium, Ellwangen (Baden-Württemberg).Die Fünf werden nach einem vorbereitenden Experimentalseminar und einem Abschlusstraining zusammen mit dem dänischen Nationalteam im Juli nach Kopenhagen aufbrechen, um dort mit Teilnehmenden aus über 80 Ländern um olympische Medaillen zu wetteifern. Zwei weitere Teilnehmer der Auswahlrunde haben darüber hinaus die Gelegenheit, das FZJ noch etwas genauer kennenzulernen. Leonie Plaga (B.M.V. Schule, Essen) und Vincent Stimper (Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium, Chemnitz) erhielten als besondere Anerkennung ihrer Leistung eine Einladung zu einem zweiwöchigen Praktikum in der Forschungseinrichtung.
Teilnehmende und Betreuer nach der Siegerehrung in der Finalrunde zur IPhO 2013 im FZJ.
© Koerfer, FZJ -
45. IPhO 2014 - Heiße Themen in den Aufgaben der 1. Runde (01.04.2013)
Die Aufgaben der 1. Runde zur 45. Internationalen PhysikOlympiade 2014 sind da! Bei kniffligem Billard, der Abkühlung von Walen, Airbagsensorik, Klopapierrollen und heißen Frisuren ist für jeden etwas spannendes dabei. Die Ausschreibungsunterlagen werden in den nächsten Tagen an die einzelnen Bundesländer geschickt und sollten bald an den Schulen ankommen.
Bis dahin kann der Handzettel mit den Aufgaben und weiteren Informationen schon hier heruntergeladen werden.
Handzettel mit Aufgaben (pdf, 2,1 MB) Skizze zur Aufgabe "Physikerbillard" (pdf, 1,5 MB) Graph zur Aufgabe "Walabkühlung" (pdf, 1,6 MB) Gleich anmelden! Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte können sich ab sofort für den Wettbewerb anmelden!
Weitere Informationen zur 1. Runde finden sich auf der Infoseite.Die Stichtage für die Meldung der Ergebnisse sind, soweit schon bekannt, unter Bundesländer nachzulesen. Da die betreuenden Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Arbeiten zunächst bewerten, sollten sich Teilnehmende und Lehrkräfte rechtzeitig auf einen Abgabetermin verständigen. Bei weiteren Fragen helfen die Landesbeauftragten und das IPhO-Team am IPN gerne weiter. Die 45. IPhO selbst findet im Juli 2014 in Astana, Kasachstan statt. Aber auch auf diejenigen, die es nicht bis dahin schaffen, warten spannende Einblicke und tolle Preise. Übrigens gibt es auch in diesem Jahr einen Fotowettbewerb in der 1. Runde. Genaueres dazu auf der letzten Seite des Handzettels.
Die Aufgaben der 2. Runde werden schon im August auf der Webseite verfügbar sein, damit der Bearbeitungszeitraum etwas länger ist. Wer jetzt schon einen Blick auf typische Fragestellungen bei der IPhO werfen möchte, sollte sich die Aufgaben und Lösungen der letzten 1. und 2. Runden einmal ansehen, die auch zum Üben gut geeignet sind.
Das IPhO-Team wünscht allen Teilnehmenden sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern eine spannende und erfolgreiche 1. Runde!
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43. IPhO 2012 - Ehrung des deutschen Teams mit dem Schülerpreis der DPG (28.03.2013)
Verleihung des Schülerinnen- und Schülerpreises der DPG an die Mitglieder des deutschen Teams der IPhO 2012. Quelle: DPG, Fotografin: Socher
Die Präsidentin der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V., Frau Prof. Dr. Johanna Stachel, hat bei der DPG-Frühjahrstagung in Dresden den Schülerinnen- und Schülerpreis 2013 der DPG an die Mitglieder des deutschen Teams der 43. Internationalen PhysikOlympiade 2012 in Tallinn & Tartu, Estland verliehen.
Die Auszeichnung mit dem Schülerpreis ist eine ganz besondere Ehre für die Olympioniken und eine wunderbare Anerkennung der Leistung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Auswahlwettbewerb, der von der DPG in vielfacher Hinsicht unterstützt wird.
Für ihre Leistungen auf dem internationalen Wettbewerb wurde der Preis vergeben an:
Lorenz Eberhardt vom Kant-Gymnasium, Weil am Rhein (Baden-Württemberg),
Qiao Gu vom Johann-Vanotti-Gymnasium, Ehingen (Baden-Württemberg),
Georg Krause vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden (Sachsen),
Sebastian Linß vom Carl-Zeiss-Gymnasium, Jena (Thüringen) und
Vu Phan Thanh vom Dr.-Wilhelm-Meyer-Gymnasium, Braunschweig (Niedersachsen) -
44. IPhO 2013 - Volle Energie während der PhysikOlympiade bei DESY in Hamburg (05.02.2013)
Vom 27. Januar bis zum 2. Februar war das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY Gastgeber der Bundesrunde im Auswahlwettbewerb für die Internationale PhysikOlympiade 2013. 51 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet konnten in der Woche ihr Können bei theoretischen und experimentellen Aufgaben unter Beweis stellen und ein Stück näher an eines der begehrten Tickets für das Nationalteam kommen.
Die aktuelle Bundesrunde des Wettbewerbes wurde in Kooperation mit dem Deutschen Elektronen-Synchrotron ausgerichtet. Die Aufgaben und Experimente wurden von einem Team aus Wissenschaftlern des DESY, der Wettbewerbsleitung am IPN sowie ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erstellt und haben die Olympioniken vor einige Herausforderungen gestellt. Die Tonerzeugung in einem Glas, dunkle Materie, eine Induktionsschleuder und Untersuchungen an einer Getränkedose waren nur einige der Themen, mit denen sich die Teilnehmenden auseinandergesetzt haben. Mit Aufgaben aus Gebieten der Teilchenphysik war auch die Nähe zum DESY nicht zu leugnen.
Neben den Klausuren erwarteten die Kandidaten Seminare, eine spannende Exkursion zu Lufthansa-Technik sowie eine Stadtrallye in Hamburg und nicht zuletzt vielfältige Kontakte zu Wissenschaftlern und Arbeitsgruppen des Forschungszentrums. Ebenso wichtig aber waren das Treffen mit Gleichgesinnten und der rege Austausch untereinander.
Bei der feierlichen Preisverleihung wurden die Sieger vom Direktorium des DESY, vertreten durch Prof. Dr. Joachim Mnich, und von Frau Cora Uhlemann aus dem Bundesvorstand der jungen Deutschen Physikalischen Gesellschaft (jDPG) für ihre herausragenden physikalischen Leistungen geehrt.
Diese 16 besten deutschen Nachwuchsphysiker sind:
Platz 1 – Lucas Rettenmeier, Hariolf-Gymnasium (Ellwangen)
Platz 2 – Michael Sonner, Landesgym. für Hochbegabte (Schwäbisch Gmünd)
Platz 3 – Anne Sauermann, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden)
Platz 4 – David Schmidt, Stiftsgymnasium Xanten
Platz 5 – Vincent Stimper, Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium (Chemnitz)
Platz 6 – Vincent Grande, Wilhelm-Ostwald-Schule (Leipzig)
Platz 7 – Oliver Zier, Luisenburg-Gymnasium (Wunsiedel)
Platz 8 – Lars Dehlwes, Ohm-Gymnasium (Erlangen)
Platz 9 – Sascha Lill, Gymnasium "Werner von Siemens" (Magdeburg)
Platz 10 – David Stein, Goethegymnasium (Weißenfels)
Platz 11 – Maximilian Keitel, Wilhelm-Ostwald-Schule (Leipzig)
Platz 12 – Markus Pawellek, Goetheschule (Ilmenau)
Platz 12 – Louis Pigard, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium (Frankfurt)
Platz 14 – Leonie Plaga, B.M.V. Schule (Essen)
Platz 15 – Armin Tänzer, Carl-Zeiss-Gymnasium (Jena)
Platz 16 – Michael Reinhart, Alexander-von-Humboldt-Gym. (Schweinfurt)
Teilnehmende und Betreuer der Bundesrunde im Auswahlwettbewerb zur Internationalen PhysikOlympiade bei DESY nach der Preisverleihung.
Die 16 treffen sich direkt nach Ostern zur Finalrunde am Forschungszentrum Jülich, um dort die fünf Mitglieder des Nationalteams zu ermitteln, die nach weiterem Training im Juli zu dem internationalen Wettbewerb nach Kopenhagen reisen. Dort werden Jugendliche aus mehr als 80 Nationen erwartet.
Vier besonders junge Schüler erhielten für ihre Leistungen außerdem eine Einladung zum Auswahlseminar für die diesjährige Europäische ScienceOlympiade. Für sie winkt in diesem gesamtnaturwissenschaftlichen Teamwettbewerb ein Ticket nach Luxemburg. Die vier sind: Vincent Grande aus Leipzig, Maximilian Keitel ebenfalls aus Leipzig, Michael Sonner aus Schwäbisch Gmünd und Armin Tänzer aus Jena.
Darüber hinaus können zwei Kandidaten durch ein zweiwöchiges Forschungspraktikum bei DESY die in der Woche gewonnenen Eindrücke weiter vertiefen. Dieser Sonderpreis ging an: Jan Lüdtke (Gymnasium Paul-von-Denis-Schulzentrum, Schifferstadt) und Jonatan-Andreas Burmeister (Albert-Schweitzer-Gymnasium, Erfurt).
Aber auch den Teilnehmenden, die keinen der Hauptpreise in dieser Runde erreicht haben, gebührt Anerkennung für ihre bemerkenswerten Leistungen – haben sie doch unter über 360 Teilnehmenden einen Platz in der Bundesrunde erreicht. Dies sehen auch die DPG, der Spektrum der Wissenschaft Verlag und die Firma Casio so und belohnen die Schülerinnen und Schüler mit einem Jahresabonnement einer naturwissenschaftlichen Zeitschrift sowie einem Taschenrechner.
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44. IPhO 2013 - Ende der 2. Wettbewerbsrunde (19.12.2012)
Rechtzeitig vor Weihnachten konnte die Korrektur der zweiten Runde im Auswahlwettbewerb für die 44. Internationale PhysikOlympiade 2013 beendet werden. Insgesamt haben von 244 qualifizierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern 12 Schülerinnen und 116 Schüler Bearbeitungen zu den vier gestellten Aufgaben eingereicht. Diese sind zunächst von den zuständigen Landesbeauftragten und anschließend noch einmal am IPN bewertet worden.
Im Schnitt wurden in diesem Jahr etwa 47 von 100 möglichen Punkten erreicht. Die Grenze für die Qualifikation zur dritten Runde liegt bei 55 Punkten. Die Punkteverteilung zeigt auch in diesem Jahr eine große Vielfalt der Qualität der Bearbeitungen, die von der Abgabe einzelner Aufgaben bis hin zu weitestgehend korrekten Lösungen reichten. Bei jeder der vier Aufgaben gab es Bearbeitungen, die mit voller Punktzahl bewertet wurden. Insbesondere im experimentellen Teil gab es interessante Lösungsansätze, die aber nicht immer ausschließlich mit dem erlaubten Material durchgeführt wurden. Insgesamt erlaubten die Aufgaben eine gute Differenzierung zwischen den Teilnehmenden der Auswahlrunde.
Die durchschnittlich in den einzelnen Aufgaben erreichten prozentualen Punktzahlen sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
Aufgabe a) b) c) Summe 1 - Black-Boxen 39% 31% 35% 37% 2 - Rotierende Flüssigkeiten 58% 51% 43% 51% 3 - Schrotturm 61% 47% 30% 45% 4 - Wackelpuddingphysik 52% 63% 44% 50% Interessierte können sich die knackigen Aufgaben der Auswahlrunde und eine Musterlösung in der Rubrik aufgaben ansehen.
Zur Bundesrunde, der dritten Runde, die in Form eines einwöchigen Auswahlseminars durchgeführt wird, werden nun 6 Kandidatinnen und 46 Kandidaten aus insgesamt 12 Bundesländern vom 27. Januar bis 02. Februar 2013 an das Deutsche Elektronen-Synchrotron nach Hamburg eingeladen. Dort werden sie theoretische und experimentelle Klausuren absolvieren, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm erleben und Gelegenheit für einen regen Austausch untereinander bekommen. Die etwa 15 besten Kandidaten dieser Auswahlrunde qualifizieren sich für die direkt nach Ostern am Forschungszentrum Jülich stattfindende vierte und letzte Runde des Auswahlwettbewerbs. Die fünf erfolgreichsten Jugendlichen können dann im Juli ihre Koffer für die Reise zum internationalen Wettbewerb ins benachbarte Dänemark packen, wo Teilnehmende aus etwa 90 Nationen erwartet werden.
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44. IPhO 2013 - Endspurt in der 2. Runde (26.10.2012)
In der kommenden Woche endet der Bearbeitungszeitraum für die Aufgaben der 2. Runde des Auswahlwettbewerbs zur 44. Internationalen PhysikOlympiade 2013. Alle Qualifizierten werden noch einmal sehr herzlich zur Teilnahme an dieser Runde eingeladen und ermutigt, auch dann eine Ausarbeitung abzugeben, wenn sie nicht alle Aufgaben bearbeiten konnten. Erfahrungsgemäß lösen selbst die besten Teilnehmenden nicht alle Aufgaben vollständig. Vielleicht sind auch die aktuellen Hinweise zu den Aufgabengstellungen eine Hilfe beim Finden eines Lösungsansatzes.
Einsendeschluss für die Bearbeitungen ist der 30. Oktober 2012. Bis zu diesem Datum müssen die Ausarbeitungen der/dem zuständigen Landesbeauftragten geschickt werden (es gilt der Poststempel). Eine Korrektur durch die Fachlehrerin bzw. den Fachlehrer ist in der 2. Runde nicht notwendig, da die Bearbeitungen im November zunächst von den Landesbeauftragten und danach Anfang Dezember noch einmal am IPN in Kiel korrigiert werden. Mitte Dezember steht dann fest, wer zu den 50 Besten gehört und damit einen Platz in der Bundesrunde erhält. Alle Teilnehmenden der 2. Runde werden vor Weihnachten über die Ergebnisse der 2. Runde informiert und bekommen für ihre Teilnahme auf jeden Fall eine Urkunde und einen Bewertungsbogen zugesandt.
Für den Endspurt der 2. Runde wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrkräften viel Erfolg und reichlich Spaß beim Tüfteln, Knobeln und Experimentieren.
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44. IPhO 2013 - Ergebnisse der 1. Runde (02.10.2012)
Nun sind auch die letzten Ergebnisse der 1. Runde im Auswahlwettbewerb zur Internationalen PhysikOlympiade 2013 eingetrudelt und die Runde konnte offiziell beendet werden. In diesem Jahr haben sich 526 Schülerinnen (22%) und Schüler (78%) über das Anmeldeportal für den Wettbewerb registriert. Von diesen haben 341 (20% w, 80% m) tatsächlich Bearbeitungen zu der 1. Runde eingereicht. Damit ist die Zahl der Teilnehmenden an dem Wettbewerb verglichen mit der Rekordbeteiligung von 515 Jugendlichen im letzten Jahr deutlich gesunken und liegt etwa auf dem Niveau der Jahre 2008 und 2009.
Für dieses Abfallen in den Teilnehmerzahlen gibt es sicher mehrere Gründe. Festhalten lässt sich, dass die Zahl der Anmeldungen zu dem Wettbewerb mit einem Rückgang von etwa 13% nur moderat gesunken ist, während die Zahl der tatsächlich Teilnehmenden um fast ein Drittel eingebrochen ist. Es ist in diesem Jahr also nicht gelungen, die potentiell stark interessierten Schülerinnen und Schüler im gleichen Maße wie im letzten Jahr auch zur Abgabe ihrer Bearbeitungen zu bewegen. Um mehr über Gründe für eine Nichtabgabe oder eine Nichtbearbeitung zu erfahren, werden wir in den kommenden Wochen eine Umfrage unter den angemeldeten Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrkräften durchführen. Hierfür bitten wir alle Beteiligten um ihre Unterstützung.
Punkteverteilung (Punktzahl über Rang) bei der 1. Runde zur 44. IPhO 2013. Zu erreichen waren maximal 50 Punkte plus 10 Punkte für die Junioraufgabe.
Für die 2. Runde konnten sich in diesem Jahr 37 (15%) Schülerinnen und 207 Schüler (85%) qualifizieren. Dabei haben 23 Teilnehmende die 2. Runde aufgrund der erfolgreichen Teilnahme an einem Landesolympiade, dem Bundeswettbewerb Physik für die Sekundarstufe I der MNU, der erfolgreichen Teilnahme am IYPT bzw. der IJSO oder als Landessieger bei Jugend Forscht erreicht (3 von diesen haben parallel auch Arbeiten für die 1. Runde eingereicht).
Die Aufgaben der 2. Runde sind bereits seit Ende August in der Rubrik aufgaben zu finden und wurden auch schon direkt an die Privatadressen der Qualifizierten gesendet. Teilnehmende Schülerinnen und Schüler sollten ihre Bearbeitung der Aufgaben bis zum 30. Oktober 2012 unkorrigiert an die zuständigen Landesbeauftragten schicken. Die Aufgaben werden dann zunächst von den Landesbeauftragten und anschließend in der Wettbewerbsleitung am IPN korigiert, so dass sie kurz vor Weihnachten eine Rückmeldung über das Abschneiden erhalten können
Wir wünschen allen Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg beim Knobeln aber auch viel Spaß mit den neuen Aufgaben!
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Tere Tulemast zur 43. Internationalen PhysikOlympiade in Estland (25.07.2012)
Bestens vorbereitet ist das deutsche Team in die 43. Internationale PhysikOlympiade - kurz IPhO - gestartet, die vom 15. bis zum 24. Juli 2012 in Tallinn und Tartu stattfand. Bei anspruchsvollen theoretischen und experimentellen Aufgaben konnten die fast 400 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus 80 Ländern ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und um die begehrten Medaillen wetteifern.
Das aus fünf Schülern bestehende deutsche Nationalteam der IPhO wurde in einem vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel organisierten Auswahlwettbewerb unter etwa 500 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewählt. Vor der Reise nach Estland konnte sich das Team bei einem experimentellen Trainingsseminar und einem von ehemaligen Teilnehmenden durchgeführten E-Mailtraining mit Aufgaben aus den vergangenen Jahren intensiv auf den internationalen Wettbewerb vorbereiten. Vor dem Abflug fand darüber hinaus ein abschließendes Seminar mit dem dänischen Nationalteam am IPN in Kiel statt. Direkt im Anschluss ging es für die deutsche Delegation bestehend aus den Schülern
Lorenz Eberhardt vom Kant-Gymnasium, Weil am Rhein (Baden-Württemberg),
Qiao Gu vom Johann-Vanotti-Gymnasium, Ehingen (Baden-Württemberg),
Georg Krause vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden (Sachsen),
Sebastian Linß vom Carl-Zeiss-Gymnasium, Jena (Thüringen) und
Vu Phan Thanh vom Dr.-Wilhelm-Meyer-Gymnasium, Braunschweig (Niedersachsen)sowie den Betreuern Dr. Stefan Petersen (IPN Kiel), Prof. Dr. Gunnar Friege (Leibniz Universität Hannover) und Jochen Kröger (IPN Kiel) auf nach Tallinn. In Estland wurden die ankommenden Delegationen mit insgesamt 378 Teilnehmenden aus der ganzen Welt herzlich empfangen. Nach der feierlichen Eröffnung des Wettbewerbes wurden die Schülerinnen und Schüler nach Tartu gebracht, wo auch die Klausuren durchgeführt wurden. Die Betreuer blieben zur Diskussion, Übersetzung und Bewertung der Aufgaben in Tallinn. Die anfängliche Skepsis gegenüber der großen räumlichen Distanz zwischen den beiden Städten wurde im Verlauf des Wettbewerbes aufgrund der hervorragenden technischen Vorbereitung schnell überwunden. Auch die Kommunikation zwischen Teilnehmenden und Betreuern gelang dank Skype, dessen Software übrigens in Estland entwickelt wurde, mühelos.
Das deutsche Schülerteam der 43. IPhO in Tallinn & Tartu. V.l.n.r.: Vu Phan Thanh (Bronze), Sebastian Linß (Silber), Georg Krause (Silber), Lorenz Eberhardt (Gold) und Qiao Gu (Gold).
Die im Zentrum des Wettbewerbs stehenden theoretischen und experimentellen Aufgaben waren in diesem Jahr schwerer als in den letzten Jahren. Bei schiefen Würfen, der Kondensation von Tropfen an Flugzeugflügeln, magnetischen Feldlinien, einem Tropfapparat und der Entstehung von Protosternen, hatten die Schülerinnen und Schüler einige harte Nüsse aus verschiedensten Gebieten der Physik zu knacken. Die Themen der experimentellen Klausur waren die Untersuchung des Einflusses von Magneten auf Wasser und der Eigenschaften einer elektrischen Black-Box. Trotz des sehr hohen Niveaus gab es zu allen Aufgaben Olympioniken, die nahezu perfekte Lösungen abgegeben haben. Auch das deutsche Team hat eine sehr gute Leistung gezeigt, für die jeder der Fünf bei der Abschlussveranstaltung eine Medaille erhielt. Gold ging an Lorenz Eberhardt und Qiao Gu, Silber an Sebastian Linß und Georg Krause sowie Bronze an Vu Phan Thanh. Damit erreicht das deutsche Team in dem inoffiziellen Nationenranking nach Punkten einen hervorragenden 10. Platz und stellt das beste europäische Team. Ein tolles Ergebnis! Beste Nation wurde in diesem Jahr China, gefolgt von Taiwan. Der Preis für den besten Teilnehmer ging an einen Schüler aus Ungarn.
Neben den Klausuren haben die Teilnehmenden in den zehn Tagen der IPhO bei einem vielfältigen Rahmenprogramm reichlich Gelegenheit bekommen, die beiden ausrichtenden Städte Tallinn und Tartu, Estland selbst sowie Menschen aus der ganzen Welt besser kennenzulernen, so dass sie sicher mit vielen spannenden Eindrücken nach Deutschland zurückkehren.
Diese Mitteilung ist auch als pdf-Datei (214 kb) verfügbar.
