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Aktuelle Ad-hoc-Stellungnahme der Nationalakademie Leopoldina zur psychosozialen und edukativen Situation von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie

21. Juni 2021

In ihrer 8. Ad‐hoc‐Stellungnahme zur Covid-19-Pandemie befasst sich die Nationalakademie Leopoldina mit der psychosozialen und edukativen Situation von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie und geht auch auf Aspekte der motorischen Entwicklung ein.

In der Stellungnahme empfiehlt die Autorengruppe, deren Mitglied Prof. Dr. Olaf Köller, Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des IPN, ist:

  • die Bildungseinrichtungen offen zu halten
  • den Ausbau der digitalen Infrastruktur der Bildungseinrichtungen zu beschleunigen
  • das Erlernen der deutschen Sprache zu fördern
  • die Stundentafeln in der Grundschule so anzupassen, dass Lernrückstände in den Kernfächern aufgeholt werden können
  • Förderangebote auszubauen
  • Mentoring-Programme zur Unterstützung der psychosozialen Entwicklung einzurichten und Bildungsmobilität zu fördern
  • Bewegungsangebote in Kitas und Schulen sowie umfassende Programme zur Förderung eines gesunden Lebensstils in Kitas und Schulen einzurichten
  • pädagogische Fachkräfte in Kitas und Lehrkräfte in Schulen fortzubilden im Hinblick auf ein Frühwarnsystem, das für auftretende psychische Probleme sensibilisiert
  • evidenzbasierte Maßnahmen in der Kinder‐ und Jugendhilfe sowie in der Therapie psychischer Störungen des Kindes‐ und Jugendalters auszubauen und die Wartefrist auf einen Therapieplatz zu verkürzen

 

Zur vollständigen Stellungnahme