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DiASper Spring Camp 2022: Jugendliche erkunden die 3D-Drucktechnologie zwischen Schule und Arbeitswelt

11. April 2022

Vom 4. – 6. April fand am IPN Kiel das Spring Camp des Projekts DiASper(Digitale Arbeitswelt aus Schulperspektive) statt. Elf Jugendliche nutzten die erste Osterferienwoche, um sich einen Überblick über die 3D-Drucktechnologie zu verschaffen und den 3D-Druckprozess vom Software-gestützten Modellieren bis zum Drucken der selbstentworfenen Objekte kennenzulernen. Das Programm beinhaltete darüber hinaus Einblicke in die Anwendungen des 3D-Drucks in Industrie und Handwerk sowie mathematische Aufgabenstellungen, die mit dem Modellieren von dreidimensionalen Objekten verbunden wurden. Ein kurzer Online-Vortrag zur Robotik des Projektpartners vom Maersk McKinney Møller Institut an der Syddansk Universität in Odense und ein eigens für die Veranstaltung erstelltes Video zur Nutzung des 3D-Drucks in einem regionalen Industrieunternehmen eröffneten den Jugendlichen weitere Perspektiven und rundeten den Workshop ab.

Das vom EU-Interreg-Programm 5a geförderte DiASper-Projekt am IPN Kiel in Kooperation mit der Syddansk Universität in Odense (DK) verbindet Inhalte des Schulunterrichts der Fächer Mathematik und Technik für die Sekundarstufen I und II mit der Anwendung digitaler Medien wie sie in der modernen Arbeitswelt in Industrie und Handwerk vorkommen. „Am IPN entwickeln wir dazu Konzepte für den regulären Mathematikunterricht, die an bestehende Lerninhalte in den Schulen anknüpfen. Diese werden verbunden mit Anwendungen des 3D-Drucks, der exemplarisch für digitalbasierte Produktionsmethoden, dem e-Manufacturing, steht“, beschreibt die Projektmitarbeiterin Mira H. Wulff das Vorgehen. Teile der entwickelten Konzepte bildeten den Inhalt des Spring Camps, bei dem die Jugendlichen im Alter von 11 – 13 die wichtigsten Schritte der 3D-Druck-Technik ebenso kennenlernten wie auch Möglichkeiten Mathematik in der Gestaltung dreidimensionaler Objekte anzuwenden.

Weitere Informationen zum Projekt und den Aktivitäten unter www.diasper-project.eu.

Ansprechpartner: Dr. Marc Wilken ()