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Diese 13 Schülerinnen und Schüler sind die besten Nachwuchsbiologinnen und -biologen in Deutschland

27. Februar 2018

Herzlichen Glückwunsch an die 13 besten Nachwuchsbiologinnen und -biologen aus sieben Bundesländern!

Für 45 Schülerinnen und Schüler ging am Freitag eine ereignisreiche und anstrengende Woche zu Ende. Am IPN, dem Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel, trafen sie sich eine Woche lang, um mit Gleichgesinnten ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Biologie zu messen. Die 45 Schülerinnen und Schüler, die nach Kiel ans IPN kamen, waren die besten von 1500, die beim Auswahlwettbewerb zur Internationalen BiologieOlympiade gestartet waren.

Die Woche begann nach einem ersten Kennenlernen mit Crashkursen und Seminaren, in denen der letzte Schliff an die theoretischen und praktischen Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelegt wurde. Danach standen anspruchsvolle praktische Klausuren in Botanik, Zoologie und Physiologie/Biochemie auf dem Programm, bevor in einer 4,5 stündigen theoretischen Klausur die wichtigsten Wissensgebiete der Biologie behandelt wurden. Während die Schülerinnen und Schüler nun Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten hatten, wurden die Klausuren vom Betreuerteam konzentriert ausgewertet, bis schließlich die Rangfolge feststand.

Am Donnerstag besuchten wir die Firma Eppendorf in Hamburg, die uns einen spannenden Einblick in ein Wirtschaftsunternehmen im biologischen Anwendungsbereich ermöglichte. So standen neben praktischen Übungen zu Labortätigkeiten auch Vorträge z.B. zu den beruflichen Chancen und Anforderungen als Biologe in der Wirtschaft auf dem Programm, ehe dann zum Abschluss am Freitag in einem großen Festakt bei der Firma Eppendorf die 13 Qualifizierten für die 4. und letzte Auswahlrunde der BiologieOlympiade 2018 bekanntgegeben werden konnten.

Die JazzCombo der Ricarda-Huch-Schule Kiel brachte musikalischen Schwung in die Veranstaltung und Dr. Uwe Piatkowski vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigte in seinem Festvortrag zum Pottwalsterben im Wattenmeer  spannende Anwendungsperspektiven für biologische Forschung auf.

Die 13 besten deutschen Nachwuchsbiologinnen und –biologen sind:
Platz 1: Bruno Ederer, Carl-Zeiss-Gymnasium (Jena)
Platz 2: Paul Bunck, Gymnasium Penzberg (Penzberg)
Platz 3: Kieran Didi, Erzbischöfliches St. Joseph-Gymnasium (Rheinbach)
Platz 4: Sophia Häußler,  Schönbuch-Gymnasium (Holzgerlingen)
Platz 5: Pascal Reeck, Wilhelm-Ostwald-Schule, (Leipzig)
Platz 6: Florian Schneider, Städt. Albert-Schweitzer-Gymnasium (Plettenberg)
Platz 7: Marvin Alberts, Erzbischöfliches St. Joseph-Gymnasium (Rheinbach)
Platz 8: David Ventzke, Wilhelm-Ostwald-Schule, (Leipzig)
Platz 9: Jan Lukas Hobrock, Städt. Archigymnasium (Soest)
Platz 10: Hendrik Michel, Otto-Kühne-Schule Godesberg GmbH (Bonn)
Platz 11: Lea Feldmann, Französisches Gymnasium (Berlin)
Platz 12: Christoph Doktor, Wilhelm-Ostwald-Schule, (Leipzig)
Platz 13: Salome Schwark, Internatsschule Schloss Hansenberg (Geisenheim)

Neben den Qualifikationsurkunden für die 4. Auswahlrunde und zahlreichen Sachpreisen waren insbesondere die Plätze der Forschungspraktika begehrt, die die verschiedensten biologischen Fachgebiete abdecken. Das Spektrum der Praktikumsplätze, die durch den Förderverein der BiologieOlympiade organisiert und auch mit Unterstützung des VBIO (Verbands Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin) finanziert werden, umfasste auch in diesem Jahr Praktika im In- und Ausland. Die vier erfolgreichsten jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Jahrgang 2001 oder jünger) qualifizierten sich außerdem für die Auswahlrunde der Europäischen Naturwissenschaftsolympiade, die im März in Potsdam ausgetragen wird. Darüber hinaus konnten auch acht Startplätze für die NeurowissenschaftsOlympiade an den Biologie-Nachwuchs vergeben werden.

Ende Mai werden aus den 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Endrunde der BiologieOlympiade am IPN in Kiel die vier Mitglieder des Nationalteams bestimmt, die im Juli bei der 29. Internationalen BiologieOlympiade in Teheran, Iran für Deutschland um Gold, Silber und Bronze kämpfen werden.

Ein besonderer Dank für eine ereignisreiche und intensive Woche gilt dem Biologielabor am IPN und der Firma Eppendorf in Hamburg und insbesondere den Betreuern vom Förderverein der BiologieOlympiade, die mit großen Engagement und Enthusiasmus den Wettbewerb unterstützen.

Kontakt:
PD Dr. Burkhard Schroeter
Tel.nr.: 0431 / 880 3135
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