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Finalrunde der ChemieOlympiade: Diese vier Schüler vertreten Deutschland

10. Juni 2021

Fünfzehn Schülerinnen und Schüler nahmen an der letzten Runde im Auswahlverfahren zur 53. Internationalen ChemieOlympiade 2021 in Osaka (Japan) teil. Die vier besten unter ihnen bilden nun das Nationalteam, das Deutschland beim internationalen Wettbewerb vertritt:

  • Johann Sora Blakytny vom Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg)
  • Linus Schwarz ebenfalls vom Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg)
  • Tim Enders von der Goetheschule Ilmenau (Thüringen)
  • Fynn Kessels vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena (Thüringen)

Normalerweise wären die fünfzehn Schülerinnen und Schüler, die sich über mehrere Runden des Auswahlwettbewerbs bis in die letzte, entscheidende Runde vorgekämpft haben, für eine Woche ans IPN in Kiel gekommen und hätten titriert, filtriert und gewogen. Diesmal fand die Finalrunde online statt. Im Laufe der fünfstündigen Klausur widmeten sich die Schülerinnen und Schüler verschiedenen chemischen Problemstellungen, die sie gedanklich von der Erde in den Weltraum und wieder zurück führten: z. B. dem Puffersystem im Blut, saurem Regen auf der Venus, Lithium-Ionen-Akkus und Arzneistoffsynthesen. Nach langen Rechnungen, viel Zeichnen und Schreiben standen am Ende die vier Gewinner fest.

Der internationale Wettbewerb wird in diesem Jahr erneut über eine theoretische "Remote-Klausur" ausgetragen. Die vier genannten Schüler können sich nicht nur über ihren Erfolg freuen, zu den besten Schülern in Chemie zu gehören, sie werden darüber hinaus zur Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes nominiert.

Besondere Erwähnung verdient Anna-Yaroslava Bodnar vom Heinrich-Hertz-Gymnasium Berlin: Sie ist in diesem Jahr die jüngste Teilnehmerin in der vierten Runde der IChO und erhält als Anerkennung für ihre tolle Leistung einen Extra-Buchpreis. 

Kontakt:
Dr. Frank Witte

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