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Team Deutschland wird Europameister bei der 17. Europäischen ScienceOlympiade in Almada, Portugal

14. Mai 2019
Team Deutschland wird Europameister bei der 17. Europäischen ScienceOlympiade in Almada, Portugal

V.l.n.r.: Fabian Kutz (Team A), Maximilian Mittl (Team A), Nantje Nageler (Team B), Tobias Messer (Team A), Franz Loose (Team B), Damian Groß (Team B)

Nach den Erfolgen der deutschen Teams bei den Europäischen ScienceOlympiaden (EUSO) in den vergangenen Jahren waren die Erwartungen auch in diesem Jahr hoch und wurden dennoch übertroffen: Beide deutsche Teams gewannen eine der begehrten sechs Goldmedaillen! Unter 50 teilnehmenden Teams aus 24 Ländern der Europäischen Union belegte Team B mit Nantje Nageler, Damian Groß und Franz Loose nach Abschluss des Wettbewerbs sogar den 1. Platz und wurde Europameister. Damit geht der EUSO-Pokal nun für ein Jahr in ihre Heimatschulen. Ein ganz besonderer Erfolg!

Bei der Europäischen ScienceOlympiade messen sich einmal im Jahr Schülerteams aus den Ländern der europäischen Union beim Lösen von fächerverbindenden, experimentellen naturwissenschaftlichen Aufgaben. Gastgeber Portugal hatte in diesem Jahr zur EUSO 50 Teams aus 24 Ländern der Europäischen Union vom 04. bis 11. Mai 2019 nach Almada eingeladen.

Jede Delegation bestand aus zwei Schülerteams mit jeweils einer Expertin bzw. einem Experten in Biologie, Chemie und Physik und den begleitenden Mentoren. Mit großer Begeisterung gingen die 50 Schülerteams an die experimentellen Aufgaben und zeigten ihr Können.

Die beiden fächerverbindenden Klausuren befassten sich mit gesellschaftlich aktuellen Themen wie der Planung eines Wellenkraftwerks für regenerative Energie und der damit verbundenen Folgenabschätzung für die Natur oder der Bedeutung von Kork als nachhaltigem Werkstoff mit seinen besonderen Eigenschaften. Die Klausuren waren dabei vielseitig und fachlich gut vorbereitet: So mussten verschiedene experimentelle Methoden von Mikroskopieren und Titrationen bis hin zu digitaler Bildanalyse und PCR durchgeführt werden.

Für Deutschland stellten sich diesen Aufgaben:

Team A:

  • Fabian Kutz (Biologie, Carl-Friedrich-Gausss-Gymnasium, Frankfurt (Oder), Brandenburg)
  • Maximilian Mittl (Chemie, Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim, Bayern)
  • Tobias Messer (Physik, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden, Sachsen)


Team B:  

  • Nantje Nageler (Biologie, Carl-Zeiss-Gymnasium, Jena, Thüringen)
  • Damian Groß (Chemie, Werner-von-Siemens-Gymnasium Magdeburg, Sachsen-Anhalt)
  • Franz Loose (Physik, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden, Sachsen)


Begleitet wurden die Jugendlichen von PD Dr. Burkhard Schroeter vom IPN, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel, das für die nationale Vorauswahl und das Training der Olympioniken verantwortlich ist, sowie von Dave Hartig (TU Braunschweig), Annabel Maisl (Universität Würzburg) und Jan Kruse (Universität München).

Neben den Klausuren stand das gegenseitige Kennenlernen der Jugendlichen aus den verschiedenen Ländern im Vordergrund. Über den Wettstreit hinaus ist dies ein wichtiger Baustein für Freundschaft und gegenseitiges Verständnis über Ländergrenzen hinweg.

Nach einer arbeitsreichen Woche war der letzte Tag der Veranstaltung der feierlichen Preisverleihung mit dem portugiesischen Bildungsminister und weiteren Ehrengästen vorbehalten, bei der die Medaillen an die erfolgreichen Olympioniken vergeben wurden:

Die beiden deutschen Teams haben ein herausragendes Ergebnis erzielt und erhielten zwei der sechs Goldmedaillen: Team B als Gesamtsieger für den 1. Platz. Damit ist Deutschland erneut beste Nation in diesem europäischen Vergleich geworden.

Den Organisatoren gebührt eine große Anerkennung für einen sehr gut organisierten Wettbewerb. Besonderer Dank gilt auch dem österreichischen Team und seinen Betreuern, mit denen die deutschen Teams ein gemeinsames Trainingslager in Klagenfurt, Österreich, durchführen konnten.

Kontakt

PD Dr. Burkhard Schroeter
IPN
Olshausenstraße 62
24098 Kiel
Tel.: 0431 / 880-3135

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