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15.09.2017: Coastal Cleanup Day 2017 in Kiel

11. September 2017

Schülerinnen und Schüler engagieren sich gegen die Verschmutzung der Meere

Am Freitag, 15. September 2017, ist es wieder soweit: Bereits zum fünften Mal sammeln Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften Müll entlang der Kieler Förde. Rund 20 Kilometer Strandlinie an der Küste sollen auch in diesem Jahr wieder von Zigarettenkippen, Plastiktüten, Getränkeflaschen und Verpackungsmaterialien gereinigt werden. Zusätzliche Unterstützung erhalten die Kinder und Jugendlichen von regionalen Unternehmen, Verbänden und Vereinen sowie den Helferinnen und Helfern der Kieler Forschungswerkstatt.


Jährlich werden weltweit mehr als 300 Millionen Tonnen Plastik produziert. Hiervon landen nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) bis zu 12,7 Millionen Tonnen pro Jahr als Müll in den Ozeanen. Dies geschieht über verschiedene Wege wie die Fischerei und die Schifffahrt, die Offshore-Industrie, Müllkippen oder Abwässer und Flüsse. Um auf die Verschmutzung der Gewässer durch unachtsam weggeworfenen Müll hinzuweisen, führt die Organisation Ocean Conservancy seit mehr als 30 Jahren jährlich am dritten Samstag im September den International Coastal Cleanup Day durch. Weltweit treffen sich Menschen, um an Ufern und Stränden von Flüssen, Seen und Meeren gemeinsam Müll zu sammeln. Die Funde werden sortiert, gezählt und nach einem international einheitlichen Schema erfasst und gemeldet. Im Jahr 2016 haben mehr als eine halbe Millionen Menschen beim International Coastal Cleaunup Day über 24.000 km Strand und Ufer gereinigt. Bei der Reinigungsaktion in Kiel befreiten im vergangenen Jahr fast 800 Teilnehmende die Küstenlinie rund um die Kieler Förde auf einer 17,5 km langen Strecke von rund 580 kg Müll.

Die Kieler Müllsammelaktion ist ein Beitrag der Kieler Forschungswerkstatt und des Exzellenzclusters Ozean der Zukunft zum Wissenschaftsjahr 2016*17 Meere und Ozeane, das gemeinsam vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) ausgerufen wurde.

Weitere Informationen unter:
www.forschungs-werkstatt.de

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:


Bild 1: Der von den zahlreichen Helferinnen und Helfern am Strand gesammelte Müll wird sorgfältig sortiert, gezählt und nach einem international einheitlichen Schema erfasst, bevor er der Ocean Conservancy gemeldet wird. Foto/Copyright: Exzellenzcluster Ozean der Zukunft


Bild 2: Dr. Katrin Knickmeier (links) und Katrin Kruse aus der Kieler Forschungswerkstatt wiegen den am Falckensteiner Strand gesammelten Müll. Foto/Copyright: Exzellenzcluster Ozean der Zukunft

Kontakt:
Henrike Bratz
Kieler Forschungswerkstatt
Telefon: (0431) 880-5916
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Über die Kieler Forschungswerkstatt
Die Kieler Forschungswerkstatt, das Schülerlabor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), ist ein außerschulischer Lernort für so unterschiedliche Themengebiete wie Meereswissenschaften, Energie, Lebensraum Erde oder Nanotechnologie. Die Breiten- und Spitzenförderung sowie die Lehreraus- und -weiterbildung sind dabei zentrale Aufgaben. Im ozean:labor beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit dem Lebensraum Meere und Ozeane und setzen sich mit aktuellen Themen aus der Meeresforschung auseinander. Es geht um den Einfluss des Menschen auf das Ökosystem Ozean und seine Bewohner. Der Kieler Exzellenzcluster Ozean der Zukunft unterstützt das ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt.

Alle Angebote der Kieler Forschungswerkstatt unter: www.forschungs-werkstatt.de