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Arbeitstagung: Mathematische Lernvoraussetzungen im MINT-Studium

22. November 2018

Am 23. und 24. November 2018 findet die Arbeitstagung: "Mathematische Lernvoraussetzungen im MINT-Studium" statt.

In allen Bundesländern gibt es eine engagierte Diskussion über die Frage, welche mathematischen Kompetenzen von Abiturientinnen und Abiturienten bei Studienbeginn erwartet werden (können) und wie die Schulen die Schülerinnen und Schüler darauf vorbereiten (müssen).
Mit dieser Arbeitstagung treffen sich Lehrende von allen schleswig-holsteinischen Hochschulen, Mathematiklehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums und des IQSH erstmals gemeinsam, um die Frage der mathematischen Lernvoraussetzungen für das Studium im Detail zu bearbeiten.

Eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass diejenigen, die das Abitur in der Tasche haben, alles mitbringen, um ein Studium erfolgreich absolvieren zu können: intellektuelle Fähigkeiten und Arbeitsdisziplin genauso wie wirkungsvolle Lerntechniken und studiengangrelevantes Vorwissen. Viele Hochschulen kritisieren allerdings aus ihrer Sicht fehlende mathematische Fähigkeiten der Studienanfängerinnen und Studienanfänger. Umgekehrt wird oft behauptet, Hochschulen stellten überzogene Anforderungen an Studienanfängerinnen und Studienanfänger, die über die Bildungsstandards der Schule hinausgingen.

Bei der Arbeitstagung sollen die Ergebnisse der IPN-Studie MaLeMINT, in der es um genau diese Fragen ging, für das Land Schleswig-Holstein konkretisiert werden. Darüber hinaus soll ein Verständigungsprozess zwischen Schulen und Hochschulen in Schleswig-Holstein initiiert werden, welche Kompetenzen zu Studienbeginn vorausgesetzt werden können und welche Aufgaben Schülerinnen und Schüler sicher beherrschen müssen.

Weitere Informationen zur Studie MaLeMINT finden Sie hier.