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Auswahlwettbewerb zur Internationalen ChemieOlympiade: diese 15 Schülerinnen und Schüler ziehen in die Finalrunde ein

8. März 2021

In der dritten Runde des Auswahlseminars zur 53. Internationalen ChemieOlympiade 2021 ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um den Einzug in die Finalrunde.

Vom 27.02. bis 06.03.2021 trafen sich die besten 60 Schülerinnen und Schüler zum virtuellen Auswahlseminar zur Internationalen ChemieOlympiade. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen hatten sich gegen 1450 Teilnehmer:innen in den ersten Runden durchgesetzt.

Diese 15 Schülerinnen und Schüler haben sich für die Finalrunde in Kiel qualifiziert:

  • Linus Schwarz, Landesgymnasium für Hochbegabte, Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg)
  • Johann Sora Blakytny, Landesgymnasium für Hochbegabte, Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg)
  • Fynn Kessels, Carl-Zeiss-Gymnasium, Jena (Thüringen)
  • Sebastian Gürtler, Wilhelm-Ostwald-Gymnasium, Leipzig (Sachsen)
  • Maximilian Kordisch, Wilhelm-Ostwald-Gymnasium, Leipzig (Sachsen)
  • Laurentien Jungkamp, Friedrich-Ebert-Gymnasium, Sandhausen (Baden-Württemberg)
  • Felix Künzer, Kurfürst-Friedrich-Gymnasium, Heidelberg (Baden-Württemberg)
  • Chantal Schlenther, Ökumenisches Domgymnasium, Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
  • Tim Enders, Goetheschule, Ilmenau (Thüringen)
  • Wibke Weiße, Wilhelm-Ostwald-Gymnasium, Leipzig (Sachsen)
  • Anna-Yaroslava Bodnar, Heinrich-Hertz-Gymnasium, Berlin (Berlin)
  • Enrico Schwippert, Fichte-Gymnasium Hagen, Hagen (Nordrhein-Westfalen)
  • Kilian Glodny, Humboldt-Gymnasium, Potsdam (Brandenburg)
  • Tim Großmann, Georg-Cantor-Gymnasium, Halle (Sachsen-Anhalt)
  • Anton Tizian Haas, Max-Steenbeck-Gymnasium, Cottbus (Brandenburg)

Diese Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich für die 53th International Chemistry Olympiad 2021, die von den Gastgebern aus Japan als virtuelle Olympiade ausgerichtet wird, zu qualifizieren und dort als Nationalteam für Deutschland anzutreten.

Vier besonders junge Schüler erhielten für ihre Leistungen außerdem eine Einladung zum Auswahlseminar für die diesjährige Europäische ScienceOlympiade (EUSO). Sie können sich dort für den interdisziplinären Teamwettbewerb qualifizieren, der vom Gastgeberland Ungarn als Online­Wettbewerb geplant wird. Die vier sind: Johann Sora Blakytny (Schwäbisch Gmünd), Felix Künzer (Heidelberg), Chantal Schlenther (Magdeburg) sowie Enrico Schwippert (Hagen).

Im vergangenen Jahr fand das Auswahlseminar in Göttingen statt. Doch auch in einer virtuellen Seminarwoche standen spannende Vorträge und sogar Ausflüge auf dem Programm: Neben Fachvorträgen rund um die Grundlagen der Chemie gab es auch die Möglichkeit zum Blick über den Tellerrand – den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Chemie. In den Klausuren wurde das Wissen in anorganischer, organischer und physikalischer Chemie auf vielfältige Themengebiete, u. a. die Synthese von Nanocars, angewandt. Ausflüge gab es zu gleich zwei Standorten des DLR, wo die Jugendlichen von Florian Schüttler (Oberpfaffenhofen) in die Raumfahrtforschung eingeführt wurden und Dr. Richard Bräucker (Köln) zur Frage „Gibt es Leben im All“ Rede und Antwort stand. Bei der feierlichen Siegerehrung hielt Frau Dr. Sandra Hansen (Kiel) einen Vortrag über die Zukunft der Batterieforschung. Bereits vor der Veranstaltung verschickte das IPN kleine Präsente und Nervennahrung an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ihre Urkunden erhalten sie ebenfalls auf dem Postweg.

Herzlicher Dank geht an die Firma Casio für das Sponsoring der Taschenrechner. Die GDCh zeichnet zudem alle zur Finalrunde qualifizierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer einjährigen kostenlosen Mitgliedschaft aus. Der Förderverein Chemie-Olympiade e. V. unterstützt die IChO nicht nur bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Auswahlseminars, sondern organisiert auch Schnupperpraktika in Universitäten und Instituten für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Der jährlich ausgetragene Auswahlwettbewerb für die Internationale ChemieOlympiade läuft über vier Runden und wird in Deutschland vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und in Kooperation mit den Kultusministerien der Länder durchgeführt.

Kommissarische Wettbewerbsleitung:
Dr. Christine Köhler, Dr. Felicitas Niekiel und Benjamin Rönnau 
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