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BUW-Preisträger mit Deutschem Engagementpreis ausgezeichnet

2. Dezember 2022

Am 1. Dezember 2022 wurde im Deutschen Theater Berlin der Deutsche Engagementpreis an Personen und Projekte verliehen. Der Deutsche Engagementpreis, der u.a. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland und würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in diesem Land. Mit diesem Preis soll die Anerkennungskultur in Deutschland gestärkt und mehr Menschen für freiwilliges Engagement begeistert werden.

In diesem Jahr wurden 460 herausragend engagierte Menschen und Organisationen für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Vorgeschlagen wurden sie von insgesamt 141 Preisausrichtern aus ganz Deutschland (www.deutscher-engagementpreis.de), zu denen auch der BundesUmweltWettbewerb zählt.

Aus dem BundesUmweltWettbewerb (BUW) wurden zwei junge Menschen mit ihren preisgekrönten BUW-Projekten vorgeschlagen: Der 14-jährige Jonte Mai aus Bremen erhielt im BUW 2019 für sein Projekt „Naturschutz2go - Im Handumdrehen gemeinsam nachhaltig aktiv gegen das Insektensterben“ einen BUW I-Hauptpreis und Paul Goldschmidt im gleichen Jahr für sein Luftqualitäts-Messsystem „Open-Source Air Monitoring Device (OSAMD) einen BUW II-Hauptpreis. Der Hauptpreis ist die höchste BUW-Preiskategorie.

Nun wurde Paul Goldschmidt auch mit dem Deutschen Engagementpreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, in der Kategorie „Leben bewahren“ für sein Projekt ausgezeichnet. Der Jungforscher leistet mit seinem Messsystem einen Beitrag zu besserer Raumluft. Durch sein System verringert sich die Ansteckungsgefahr durch Luft-Aerosole in Räumen, dabei steigt die Konzentrationsfähigkeit in den Räumen durch die bessere Luftqualität. Darüber hinaus kann mit dem System viel Energie eingespart werden. Nähere Informationen zu den Projekten von Paul Goldschmidt und Jonte Mai können der BUW-Pressemappe 2021 entnommen werden unter https://www.scienceolympiaden.de/buw/mappen.

Der jährlich ausgeschriebene BUW zeichnet Schüler:innen und junge Erwachsene aus dem gesamten Bundesgebiet aus, die mit ihren Projekten Ursachen von Umweltproblemen auf den Grund gehen und diesen Problemen mit Kreativität und Engagement gemäß dem Wettbewerbsmotto „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ entgegentreten.

Der BUW wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Kiel organisiert und durchgeführt. Der Wettbewerb wird von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlen.

Kontakt am IPN:

Dr. Marc Eckhardt
Wettbewerbsleitung BundesUmweltWettbewerb

www.bundesumweltwettbewerb.de