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"Chemistry for a Better Tomorrow": Deutsches Team holt zwei Bronze- und zwei Silbermedaillen bei der 52. Internationalen Chemie Olympiade 2020

31. July 2020

Vom 23.07. bis zum 30.07.2020 fand die 52. Internationale ChemieOlympiade (IChO) unter dem Motto "Chemistry for a Better Tomorrow" in ungewohnter Form statt: 235 Teilnehmende aus 60 Ländern sowie acht beobachtende Länder fanden sich jeweils in ihrem Land zu einer Online-Theorie-Klausur zusammen.

Eigentlich sollte die Olympiade als Präsenzveranstaltung mit Theorie- und Praxisklausur in Istanbul (Türkei) stattfinden – mit viel Zeit zum interkulturellem Austausch und der Möglichkeit das Gastgeberland besser kennenzulernen. Die Corona-Pandemie erforderte leider eine Absage der gewohnten Form. Doch nicht alle Energie und Zeit, die die Teilnehmenden weltweit in die Vorbereitung auf die IChO gesteckt haben, sollte vergebens sein: Das deutsche Nationalteam traf sich zur fünfstündigen Theorieklausur im KinderMedienZentrum in Erfurt.

Klausur

 

Das deutsche Team für die diesjährige IChO bestand aus:

  • Maximilian Mittl, Carl-Orff-Gymnasium (Unterschleißheim)
  • Linus Schwarz, Landesgymnasium für Hochbegabte (Schwäbisch Gmünd)
  • Tom-Erik Steinkopf, Georg-Cantor-Gymnasium (Halle)
  • Frederik Laurin Walter, Werner-von-Siemens-Gymnasium (Magdeburg)

 

 Das deutsche IChO Team

Das Team hat sich in einem deutschlandweiten, vierstufigen Auswahlwettbewerb gegen 1.196 Teilnehmende durchgesetzt. Die Aufgaben des internationalen Wettbewerbs handelten von der Totalsynthese des Nepetalactons, das in Katzenminze vorkommt, Thermodynamik auf einer interstellaren Reise sowie Borverbindungen und Wasserstoffspeicherung. Am Ende erhielten Tom-Erik Steinkopf und Linus Schwarz je eine Bronze-Medaille, Maximilian Mittl und Frederk Laurin Walter erhielten je eine Silbermedaille. Das ist eine großartige Leistung!

Begleitet wurden die Schüler durch Peter Pörsch (Staatl. Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien, Mainz) und Philipp Gremler (Consist, Kiel). Als Mentoren wirkten Sonja Hanebaum (IPN, Kiel), Dr. Uta Purgahn (Albert-Schweitzer-Gymnasium, Erfurt), Felix Strieth-Kalthoff (Uni Münster) und Maximilian Fellert (LMU München) mit. Sie übersetzten die Klausur, beteiligten sich an Sitzungen der internationalen Jury und korrigierten die Klausuren der Teilnehmenden.

Den Organisatoren in Istanbul und dem Steering Committee des IChO gebührt herzlicher Dank, dass mit so hoher Motivation eine gute Alternative zur klassischen IChO gefunden und wieder einmal spannende Fragestellungen entwickelt wurden. Am Ende der Abschlusszeremonie wurde die IChO-Flagge an das Organizing Committee in Japan übergeben. Wenn alles gut geht, darf das deutsche Team vom 24.07. bis zum 02.08.2021 bei der 53. IChO in Japan den interkulturellen Austausch mit Teilnehmenden aus anderen Ländern genießen.

Kontakt zur Wettbewerbsleitung der ChemieOlympiade in Deutschland:
IPN, Olshausenstraße 62, 24098 Kiel
Tel.: 0431 880-3168
E-Mail: