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Die Didaktik der Biologie veranstaltet internationales Symposium "From Genetics to Evolution Education and vice versa" am IPN

5. Juli 2022

Bereits das vierte Mal trafen sich Expertinnen und Experten aus verschiedenen Teilen der Welt (u. a. Großbritannien, Israel, Schweden, Schweiz, Spanien und den USA), um in kollegialer Atmosphäre zentrale Fragen biologiedidaktischer Forschung zu diskutieren: Wie soll Genetik- und Evolutionsunterricht im 21. Jahrhundert aussehen? Sollte Biologieunterricht sich auf die naturwissenschaftlichen Aspekte beschränken oder sollten auch soziale Themen wie beispielsweise die Anfechtung rassistischer Theorien behandelt werden? Welches Wissen benötigen Lernende, um biologische Erklärungen wissenschaftlich korrekt formulieren zu können und wie kann Genetik- und Evolutionsunterricht effektiv verknüpft werden?

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vlnr: Dennis M. Lee, Ross Nehm, Rishi Krishnamoorthy, Michael J. Reiss, Ravit Golan Duncan, Anat Yarden, Isabell K. Adler, Rachel Schwager, Niklas Gericke, Michal Haskel Ittah, María Pilar Jiménez-Aleixandre, Marcus Hammann, Berrit Czinczel, Ute Harms, Daniela Fiedler, Kostas Kampourakis
Während zweier intensiver Tage präsentierten die Teilnehmenden aktuelle Forschungsergebnisse und diskutierten verschiedene theoretische Ansätze. Aus dem IPN stellten Prof. Dr. Ute Harms, die Doktorandin Isabell Adler und Dr. Daniela Fiedler das Projekt EvoPrime vor, in dessen Rahmen untersucht wird, inwieweit grundlegendes Wissen über Evolution bereits im Kindergarten oder der Grundschule angebahnt werden kann. Zentrale Erkenntnisse dieser und weiterer Arbeiten aus dem Symposium werden in den nächsten Monaten zusammengetragen und gemeinsam mit den internationalen Kolleginnen und Kollegen veröffentlicht.

 

Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Ute Harms des IPN Kiel gemeinsam mit Michal Haskel-Ittah des Weizmann Instituts in Rehovot und Prof. Dr. Kostas Kampourakis der University of Geneva. Für das nächste Symposium wird sich die Gruppe voraussichtlich 2024 an der Universität Karlstad (Schweden) bei Prof. Dr. Niklas Gericke treffen.