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IPN-Kolloquium am 26.11.2018: Kollaborative Lernformen

21. November 2018

Am Montag, 26. November 2018, trägt im Rahmen des IPN-Kolloquiums Prof. Dr. Sascha Schanze von der Leibniz-Universität Hannover vor. Herr Schanze ist Leiter der Abteilung Chemiedidaktik am IDN - Institut für Didaktik der Naturwissenschaften. Sein Thema lautet: Kollaborative Lernformen zur Entwicklung von Lernervorstellungen im Chemieunterricht und in der Lehramtsausbildung.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Zeit: 13:00 s.t.

Ort: IPN-Hörsaal, Olshausenstr. 62, Erdgeschoss

Abstract:

Die von Sascha Schanze geleitete Hannoveraner Arbeitsgruppe beschreibt mit der Peer Interaction Methode (PIM) eine strukturierte kollaborative Lernform, die insbesondere auf die Entwicklung von Lernervorstellungen fokussiert. Im ersten Teil des Vortrags werden Kriterien für erfolgreiches kollaboratives Lernen im Unterricht vorgestellt und anhand von Ergebnissen einer Studie mit 140 Lernenden aufgezeigt, inwiefern die PIM diese Kriterien erfüllt. Ein solches Kriterium für erfolgreiche Kollaboration im Unterricht ist es, der Lehrkraft einen Anlass zur Diagnose über den Kenntnisstand der Lerngruppen zu ermöglichen. Dieses Potenzial der PIM wird als Bindeglied für die Lehramtsausbildung in Hannover genutzt. Im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung werden im Teilprojekt Virtuelle Hospitation Videovignetten entwickelt und in der fachdidaktischen Ausbildung eingesetzt. Hier werden ebenfalls nach der PIM Lernsituationen aus den Gruppenarbeitsphasen der Schülerinnen und Schüler von angehenden Lehrkräften analysiert. Das Ziel ist einerseits, eine wertschätzende Perspektive auf Lernervorstellungen zu erreichen. Darauf basierend soll die Diagnose- und Planungsfähigkeit der Lehramtsstudierenden gefördert werden. Der zweite Teil des Vortrags widmet sich diesem Projekt mit ersten Ergebnissen und stellt daran angrenzende Forschungsvorhaben vor.