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IPN startet Stipendienprogramm für aus der Ukraine geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

11. Mai 2022

Aufgrund der anhaltenden russischen Angriffe auf die Ukraine mussten bereits zahlreiche Menschen das Land verlassen. Darunter auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik nun mit einem Stipendienprogramm unterstützt.

Das Angebot richtet sich an geflüchtete ukrainische Forschende aus den Bereichen Didaktik der Naturwissenschaften, Didaktik der Mathematik, Pädagogik, Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaft, die nun im Raum Kiel oder Berlin leben. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein Master-Abschluss oder höherer Abschluss in den genannten oder eng damit verwandten Fachgebieten sowie innerhalb des vergangenen Jahres eine Tätigkeit an einer Universität oder anderen akademischen Einrichtung in der Ukraine, die in den genannten Gebieten Forschung betreibt.

Mit den Sonderstipendien, welche die Lebenserhaltungskosten für drei bis sechs Monate in Kiel bzw. Berlin umfassen, möchte das IPN Geflüchteten die Chance geben, ihre Forschung in einem unterstützenden Umfeld fortzusetzen und neue Kooperationen am IPN, an der Universität Kiel und/oder der Berliner Humboldt-Universität aufzubauen.

Bewerbungen werden von nun an angenommen und sind bis zum 30.September 2022 möglich. Diese werden fortlaufend begutachtet, sodass eine Entscheidung über die Förderung zeitnah nach Eingang des Antrags getroffen werden kann.

Eine Übersicht über alle notwendigen Unterlagen sowie den Ablauf der Bewerbung finden Sie hier.