Sie sind hier: Startseite / Das IPN / Nachrichten / KMK beruft Direktor und eine Direktorin des IPN in die Ständige wissenschaftliche Kommission

KMK beruft Direktor und eine Direktorin des IPN in die Ständige wissenschaftliche Kommission

6. Mai 2021

Prof. Dr. Olaf Köller, Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des IPN, und Prof. Dr. Susanne Prediger, stellvertretende Direktorin der IPN-Abteilung Fachbezogener Erkenntnistransfer, wurden heute in die unabhängige „Ständige wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz“ berufen. Diese Kommission wird auf Basis einer Ländervereinbarung über die gemeinsame Grundstruktur des Schulwesens und die gesamtstaatliche Verantwortung der Länder in zentralen bildungspolitischen Fragen eingerichtet.

Aufgabe der Ständigen wissenschaftlichen Kommission der KMK ist, die Länder in Fragen der Weiterentwicklung des Bildungswesens und des Umgangs mit seinen Herausforderungen zu beraten und konkrete Handlungsempfehlungen zu geben. Die Kommission nimmt in ihrer Arbeit eine interdisziplinäre, längerfristige, systemische Perspektive entlang der Bildungsbiografie ein. Die Empfehlungen werden veröffentlicht.

Die Ständige wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz besteht aus 16 Mitgliedern, zwölf berufenen und vier weiteren Mitgliedern, die bereits in der Vergangenheit Aufgaben zur Qualitätssicherung und -steigerung im Bildungswesen übernommen haben. Köller und Prediger wurden, wie die anderen zwölf genannten Mitglieder, für die Dauer von drei Jahren berufen. Eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist möglich.

Prof. Dr. Olaf Köller: „Ich freue mich über die Berufung und auf die Mitarbeit in der Kommission. Durch die Einrichtung der Ständigen wissenschaftlichen Kommission der KMK werden Qualität und Transparenz des Bildungswesens erhöht. Erste Ziele der Kommission sollten aus meiner Sicht sein, zukunftsträchtige Strategien zur Nutzung digitaler Medien in Schulen zu entwickeln, und Maßnahmenkataloge auf den Weg zu bringen, die uns erlauben, die großen herkunftsbedingten Ungleichheiten im Bildungssystem nachhaltig zu reduzieren.“