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Mathematik-Förderung in der Grundschule: Folge 3 des IPN-Podcasts gibt Einblicke in das Förderprogramm „Mathe macht stark“ aus Schleswig-Holstein

13. Mai 2022

Wie entstehen eigentlich landesweite Förderprogramme? Welche Hürden müssen auf dem Weg überwunden werden? Und warum ist eine wissenschaftliche Evaluation solcher Programme sinnvoll?

In der dritten Folge des am IPN produzierten Podcasts zur mathematikdidaktischen Forschung steht das Förderprogramm „Mathe macht stark – Grundschule“ im Fokus. Das Programm wurde vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig Holstein (IQSH) unter wissenschaftlicher Begleitung des IPN entwickelt. Zu Gast sind zu diesem Zweck sowohl Torben von Seeler, Landesfachberater Mathematik am IQSH, als auch Prof. Dr. Ann-Kathrin van den Ham von der Universität Hamburg, die in ihrer Zeit am IPN an der Evaluation des Programms mitgearbeitet hat. Hinzu kommt erneut Prof. Dr. Aiso Heinze, Direktor der IPN-Abteilung Didaktik der Mathematik.

Gemeinsam gehen diese Gäste einerseits der Entstehung und Entwicklung des erfolgreichen „Mathe macht stark“-Programms auf den Grund. Andererseits beschäftigen sie sich auch mit der wissenschaftlich geführten Evaluation des Programms, die, so Aiso Heinze, keinesfalls alltäglich ist. „Was die Wirkungsprüfung solcher Förderprogramme betrifft, ist es so, dass es in Deutschland oft keine Evaluierungen gibt, da diese zeitlich und finanziell aufwändig sind“ bemerkt Aiso Heinze und ergänzt daher: „Ich bin sehr froh, dass es in Schleswig-Holstein im IQSH eine positive Haltung gegenüber der Evaluation von Maßnahmen gibt.“ Auch die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz hat diese Woche noch einmal auf die Bedeutung der Evaluation von Förderprogrammen hingewiesen.

Wie IPN und IQSH das Förderprogramm „Mathe macht stark – Grundschule“ in Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis angegangen sind und welche spannenden Ergebnisse die Wirkungsprüfung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ergeben haben, können Sie ab heute in der dritten Folge nachhören.

Verfügbar ist sie sowohl auf Spotify als auch auf dem YouTube-Kanal des IPN.

Ein Skript, in dem die Inhalte nachzulesen sind, ist hier verfügbar.