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Rückenwind für frühkindliche Entwicklung

1. März 2021

Die Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung wird fortgesetzt.

Mit begrenzten Ressourcen mehr für die frühkindliche Entwicklung von Kindern aus bildungsbenachteiligten Familien tun, damit möglichst alle Kinder mit den Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verlauf in das formale Schulsystem eintreten – diese Herausforderung stellt sich vielen Kommunen. Im Rahmen der Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung (BRISE) wird dafür ein vielversprechender Ansatz erprobt und durch einen von Prof. Dr. Olaf Köller geleiteten Forschungsverbund umfassend wissenschaftlich untersucht. Neben dem IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik gehören diesem Forschungsverbund drei weitere Institute der Leibniz-Gemeinschaft (DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW Berlin, und Leibniz-Institut für Bildungsverläufe, LIfBi) sowie drei Universitäten (Bremen, Bamberg, Heidelberg) an. Finanziell unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Stadtgemeinde Bremen und die Jacobs Foundation wird in enger Kooperation mit Politik, Verwaltung und Fachpraxis in Bremen eine Förderkette aus regional bereits großflächig vorhandenen bewährten alltagsintegrierten Angeboten umgesetzt, sodass die Kinder und ihre Familien von der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt ohne längere Unterbrechungen durchgängig unterstützt und gefördert werden. Im Vergleich zur Regelpraxis liefert BRISE empirische Evidenz für politische Steuerung, wie verfügbare Ressourcen zielgerichteter zum Nutzen bildungsbenachteiligter Kinder eingesetzt werden können.

Vom 1. März 2021 an wird die wissenschaftliche Langzeitstudie durch den Forschungsverbund für weitere vier Jahre gefördert.