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energie.Transfer

Physikunterricht orientiert an Basiskonzepten - Kummulativer Kompetenzaufbau am Beispiel des Energiekonzeps

Kern einer naturwissenschaftlichen Grundbildung ist eine um die Basiskonzepte der Fächer organisierte Wissensbasis. Der systematische Aufbau einer solchen Wissensbasis erfordert empirisch fundierte Modelle, die beschreiben, wie Schülerinnen und Schüler eine entsprechende Wissensbasis über die Schul-zeit hinweg entwickeln. Im Projekt „Die Entwicklung physikalischer Kompetenz in der Sekundarstufe I“ (NE-1368/2-1/2/3) wurde ein Modell für das Basiskonzept Energie entwickelt und empirisch fundiert. Dieses beschreibt, wie sich entlang der Entwicklung des Verständnisses von Energie Wissen in unterschiedlichen Inhaltsbereichen der Physik mittels des Energiekonzepts verknüpfen und damit kumulativ eine vernetzte Wissensbasis aufbauen lässt. Auf Grundlage dieses Modells sollen aus vorliegenden Unterrichtseinheiten und -materialien zum Energiekonzept kurze, so genannte Curriculum Replacement Units (CRUs) für die Mittelstufe entwickelt werden, die in die vorgegebenen Curricula integrierbar sind und einen bestehenden Unterrichtsgang ersetzen oder auch in Teilen ergänzen können. Die Unterrichtseinheiten sollen digital zur Verfügung gestellt werden, um eine flexible Anpassung und Konfigurierbarkeit des Lernangebotes zu eröffnen und so individuelleres Lernen ermöglichen. Vorgehensweise und Verfahren sollen dokumentiert werden, um einen vergleichbaren Transfer von fachdidaktischen Erkenntnissen weiterer Basiskonzepte hinsichtlich Materialentwicklung und Transfer in die Praxis leichter zu ermöglichen. Dadurch soll im Bereich der Lehrmittelentwicklung Knowhow über die Gestaltung eines an Basiskonzepten orientierten, medial innovativen Unterrichts geschaffen und der Weg zu einem kumulativen Aufbau vernetzter Wissensstrukturen in der Physik und den Naturwissenschaften geebnet werden.