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WTimpact

Kollaborative Wissensentwicklung als Transferinstrument: vom Wissenstransfer zum Wissensaustausch

Immer öfter arbeiten in Forschungsprojekten Wissenschaftler*innen und Bürger*innen zusammen. Man spricht bei dieser Art der gemeinsamen Forschung auch von Bürgerwissenschaft, Citizen Science (CS). Citizen Science-Projekte sollen zum einen Wissenschaftler*innen helfen, Daten und Informationen zu gewinnen. Gleichzeitig sollen sie den Teilnehmer*innen Kenntnisse über das jeweilige Forschungsfeld und die wissenschaftliche Arbeitsweise vermitteln.

Bisher weiß man nur wenig darüber, welchen Einfluss Citizen Science tatsächlich auf die Teilnehmenden hat. Ziel des Forschungsprojektes WTimpact ist es, mehr darüber herauszufinden. Die neuen Erkenntnisse sollen helfen, Citizen Science-Projekte in Zukunft so zu gestalten, dass Teilnehmende optimal davon profitieren.

WTimpact ist ein Verbundprojekt des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin, des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS) in Leipzig, des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik (IPN) in Kiel und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) in Tübingen. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Laufzeit beträgt drei Jahre, von September 2017 bis August 2020, Projektleiterin ist Dr. Miriam Brandt, Leiterin Wissenschaftsmanagement am IZW.

Im Teilprojekt des IPN wird untersucht, was die teilnehmenden Bürgerwissenschaftler*innen über die drei Themen (Wildtiere, Fledermäuse und Luftqualität bzw. Wetter in der Stadt) sowie grundlegende naturwissenschaftliche Arbeitsweisen im Projekt mitnehmen, und welche Ansichten zu Naturwissenschaften im Allgemeinen bzw. Bürgerwissenschaften im Speziellen sie besitzen. Dazu werden Fragebögen zu den drei Themen übernommen oder entwickelt, und in den Feld- sowie in Laborstudien eingesetzt. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen zur Anwendung des Instruments in anderen Wissenschaftsbereichen abgeleitet. Das im Verbundprojekt entwickelte Transferinstrument wird - unter der Voraussetzung der erfolgreichen Evaluierung - auf weitere naturwissenschaftliche Themen angewendet. Ferner wird überprüft, inwieweit das Transferinstrument in schulischen und außerschulischen Lerngelegenheiten eingesetzt werden kann



Abteilung Didaktik der Biologie, IPN
Prof. Dr. Ute Harms
Dr. Till Bruckermann

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung
Dr. Miriam Brandt
Prof. Dr. Heribert Hofer
Milena Stillfried
Dr. Tanja Straka

Leibniz-Institut für Wissensmedien
Apl. Prof. Dr. Joachim Kimmerle
Dr. Hannah Greving

Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e.V.
Prof. Dr. Andreas Macke
Dr. Birgit Heese
Dr. Thomas Müller
Dr. Liina Tõnisson