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Kontinuität als Schlüssel zu wirksamer Förderung frühkindlicher Entwicklung benachteiligter Kinder
K. Schütte, O. Köller, Y. Anders, F. Petermann

Kontinuität als Schlüssel zu wirksamer Förderung frühkindlicher Entwicklung benachteiligter Kinder

Psychologie in Erziehung und Unterricht, 67.

Herkunftsbedingte Disparitäten in der Entwicklung bilden sich bereits in den ersten Lebensjahren heraus. Um die Entstehung solcher Disparitäten wirksam einzugrenzen und so auch die sozialen und wirtschaftlichen Aussichten von Kindern aus benachteiligten Familien zu verbessern, scheint eine systematische Förderung im frühkindlichen und vorschulischen Lebensabschnitt geboten, die längere Phasen fehlender Unterstützung vermeidet. Im Rahmen der Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung wird eine Förderkette aus alltagsintegrierten Programmen implementiert und deren kumulative Effekte multimethodal mit einem quasi-experimentellen längsschnittlichen Design auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern aus sozial und kulturell benachteiligten Familien untersucht. Der vorliegende Beitrag gibt einen ersten Einblick in die Umsetzung. Derartige Interventionsforschung generiert für politische Steuerung verwertbare Evidenz, wie verfügbare Ressourcen zielgerichteter zum Nutzen benachteiligter Kinder eingesetzt werden können.